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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
Symbolbild

Weitere Unruhe im Pflegebereich

Weniger Gehalt für AUVA-Beschäftigte aufgrund der „Ausgabenbremse“

Wie heute bekannt wurde, legte die Aufsichtsbehörde des Sozialministeriums ein Veto zur höheren Einstufung für OP- und GipsassistenInnen der AUVA ein. Dies ist ein weiterer Affront gegen Beschäftigte im Pflegebereich.

„Seit einem Vierteljahr warten die Gewerkschaften und 145.000 Beschäftigte im oberösterreichischen Pflegebereich auf ein Gespräch mit Landeshauptmann Stelzer über ihre Anliegen bezüglich Entlohnung und Arbeitsbedingungen. Und nun wird auch noch bekannt, dass bei der AUVA KV-Erhöhungen nicht umgesetzt werden sollen. Es ist unfassbar, wie man hier mit ArbeitnehmerInnen umgeht“, ist Andreas Stangl, Geschäftsführer der GPA-djp OÖ entsetzt.

Im heurigen Abschluss des Kollektivvertrags der Sozialversicherung wurde festgelegt, dass OP- und GipsassistentInnen von der Gehaltsstufe I B auf I C höhergestuft werden. Obwohl dieser Kollektivvertrag sowohl in der Trägerkonferenz als auch im Bundesministerium genehmigt wurde, wurde heute bekannt, dass das Sozialministerium gegen diese höhere Einstufung ist.

„Die neuen Doppelbesetzungen in der AUVA kosten offenbar so viel, dass man bei den Beschäftigten und somit auch bei den PatientInnen sparen muss. Dass es zu keinen Leistungskürzungen aufgrund der Kassenreform kommen wird, war anscheinend nur ein leeres Versprechen“, ärgert sich Stangl.

„Es ist allerhöchste Zeit, dass Arbeit in der Pflege aufgewertet wird. Wir fordern einerseits zum wiederholten Male den Landeshauptmann auf, sich endlich mit uns an den Verhandlungstisch zu setzen. Zum anderen wollen wir, dass das Sozialministerium die verpfuschte Kostenbremse bei der Kassenreform in Ordnung bringt“, so Stangl abschließend.

 

 

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