Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen über Cookies, sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen und die Browsereinstellungen entsprechend anpassen.

GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Fehlstart für Pflegeverhandlungen in OÖ

Gewerkschaften über ersten Gesprächstermin enttäuscht

Enttäuscht über den ersten Gesprächstermin zu einer Verbesserung der Entlohnung und der Arbeitsbedingungen in Pflegeberufen in Oberösterreich zeigten sich heute die Spitzen der Gewerkschaft GPA-djp, vida und younion. „Wir hätten uns gewünscht, dass Landeshauptmann Thomas Stelzer an diesem Termin teilnimmt oder zumindest jemanden entsendet, der über ein Verhandlungsmandat verfügt“, waren sich GPA-djp-Landesgeschäftsführer Andreas Stangl, der vida-Landesvorsitzende Helmut Woisetschläger und younion-Landesvorsitzender Christian Jedinger einig. Das Gespräch fand ausschließlich mit Landesbeamten statt, die mit keinem Mandat zur Verhandlung und keiner Entscheidungsbefugnis ausgestattet wurden. Darum fordern die Gewerkschafter den Landeshauptmann ein weiteres Mal dazu auf, sich endlich an den Verhandlungstisch zu setzen.

Wie schon in dem Brief von GÖD, GPA-djp, vida und younion an LH Stelzer am 20. November des Vorjahres mitgeteilt, wollen die Gewerkschaften über die Ausgestaltung der 39-Stunden-Woche für FachsozialarbeiterInnen – Altenarbeit, eine finanzielle Besserstellung für diplomierte medizinisch-technische Fachkräfte sowie klinische SozialarbeiterInnen, eine Neueinreihung der neuen Berufsgruppen der diplomierten Gesundheits- und Pflegekräfte, Pflegefachassistenz und Pflegeassistenz verhandeln. Weiters werden Verbesserungen der Personalausstattung und der Rahmenbedingungen für den Dienstbetrieb gefordert sowie eine Attraktivierung der Ausbildung und die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Diese Vorgehensweise des Landes wird den Beschäftigten des Pflegebereichs am Donnerstag, 14. Februar, ab 12.30 Uhr im MedCampus III in Linz bei einer BetriebsrätInnen-Konferenz nähergebracht und dabei auch über weitere Schritte diskutiert.

Artikel weiterempfehlen