Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen über Cookies, sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen und die Browsereinstellungen entsprechend anpassen.

GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Protestaktion für eine faire Lohn- und Gehaltserhöhung

KV-Verhandlungen in der Sozialwirtschaft (SWÖ) stocken

„Soziale Arbeit ist mehr wert als nur ein Butterbrot“! Unter diesem Motto protestierten am 29. Jänner BetriebsrätInnen aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich mit Unterstützung der Gewerkschaften GPA-djp und vida in der Linzer Innenstadt, um die Bevölkerung für dieses Thema zu sensibilisieren. Auch in Wien, Graz und Klagenfurt fanden öffentliche Aktionen statt.

Branche attraktiv machen

„Niemand darf sich wundern, wenn das Personal immer knapper wird, wenn man die Rahmenbedingungen bedenkt. Die Arbeit für und mit Menschen ist körperlich und geistig anstrengend, deshalb ist es notwendig, dass die Beschäftigten gute Arbeitsbedingungen und eine faire Bezahlung vorfinden. Nur dann wird es wieder attraktiv werden, in unserer Branche zu arbeiten“, ist Manuela Pachler, Verhandlungsleiterin der GPA-djp und Betriebsratsvorsitzende von PROGES, überzeugt.

Angebot der Arbeitgeber inakzeptabel

Die Kollektivvertragsverhandlungen für die etwa 100.000 Beschäftigten im privaten Gesundheits- und Sozialbereich waren ins Stocken geraten, da das Angebot der Arbeitgeber für eine Lohn- und Gehaltserhöhung von 2,37 Prozent weit von dem entfernt ist, was sich die Beschäftigten verdient haben. Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, riefen die Gewerkschaften GPA-djp und vida zu Aktivitäten im öffentlichen Raum auf. Bei einer Aktion auf dem Linzer Martin-Luther-Platz wurden symbolisch Armensuppe und halbe Butterbrote verteilt.

Ausgleich für belastende Arbeit

„Eine angemessene Bezahlung und ein verbessertes Rahmenrecht sind unerlässlich, um den Wert der sozialen Arbeit für die Gesellschaft endlich abzubilden. Die Beschäftigten brauchen mehr Zeit zur Regeneration als Ausgleich für die belastende Arbeit“, fordert Andreas Stangl, Geschäftsführer der GPA-djp OÖ.
Die nächste Verhandlungsrunde findet am 30. Jänner statt. Sollte es zu keinem akzeptablen Ergebnis kommen, werden in einem nächsten Schritt die Beschäftigten bei Betriebsversammlungen über das weitere Vorgehen informiert werden.

 

Artikel weiterempfehlen