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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

NEIN zur Zerstörung des Gesundheitssystems

Protestkundgebung vor dem Linzer Landhaus

Mehr als 1.200 Menschen protestierten am 18. Oktober vor dem Linzer Landhaus gegen die geplante Zwangsfusionierung der Krankenkassen. Nicht nur Beschäftigte der Österreichischen Sozialversicherung sondern auch viele versicherte ArbeitnehmerInnen appellierten an die oö. Landesregierung, dieses übereilte Husch-Pfusch-Gesetz nicht umzusetzen.

„Das, was hier passiert, ist kein Fortschritt, sondern ein Klassenkampf von oben gegen die ArbeitnehmerInnen in Österreich. Nur etwa 750 Millionen der insgesamt 2.042 Millionen Euro Beitragseinnahmen der OÖ GKK stammen aus Dienstgeberbeiträgen. Durch den unrechtmäßigen Einfluss der Arbeitgeber mittels Parität dürfen die Versicherten nicht mehr selbst über ihre Leistungen entscheiden. Es drohen Selbstbehalte, Leistungskürzungen und Privatisierungen“, kritisiert Andreas Stangl, Geschäftsführer der GPA-djp OÖ, in seiner Rede die Pläne der Bundesregierung.

Trotz der Ansage, dass Einsparungen im System zu mehr Geld für PatientInnen führen, entpuppt sich diese Reform schon auf den ersten Blick als großer Risikofaktor für das österreichische Gesundheitssystem. Die angekündigte „Patientenmilliarde“ ist ein Märchen, in Wahrheit geht es um Kürzungen auf Kosten einer funktionierenden Versorgung und von Arbeitsplätzen.

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