Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen über Cookies, sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen und die Browsereinstellungen entsprechend anpassen.

GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

GPA-djp OÖ gewinnt Klage gegen "Wochenblick"

Verleumderischer Artikel zur Verwendung von AK-Mitteln

Die Medien24 GmbH wurde schuldig gesprochen, die in einem Artikel des Mediums „Wochenblick“ aufgestellten Behauptungen gegen die GPA-djp und Arbeiterkammer OÖ, zu widerrufen. Zudem trägt die beklagte Partei alle Kosten des Verfahrens.

„Es ist mir eine besondere Genugtuung, dass wir Recht bekommen haben und die verleumderischen Unterstellungen seitens des „Wochenblicks“ nun für die Dauer von zwei Monaten auf dessen Website widerrufen werden müssen“, zeigt sich Andreas Stangl, Geschäftsführer der GPA-djp OÖ, zufrieden über das Urteil des Landesgerichtes Ried im Innkreis.

Der „Wochenblick“ hatte eine Presseaussendung des Landesobmanns der Freiheitlichen Arbeitnehmer, Gerhard Knoll, verbreitet. Wegen falscher, ehrenbeleidigender und kreditschädigender Behauptungen klagte die GPA-djp OÖ bereits Ende letzten Jahres und die Freiheitlichen Arbeitnehmer waren somit gezwungen, einen Widerruf zu schalten. Die GPA-djp leitete auch rechtliche Schritte gegen die Medien24 GmbH ein.

„Wenn jemand ohne jegliche Recherche derartige Anschuldigungen übernimmt und veröffentlicht, dann hat das mit kritischem Journalismus wirklich nichts zu tun. Es ist daher auch nicht weiter verwunderlich, dass dieses „Medium“ kein Mitglied im Presserat ist“, so Stangl.

In besagtem Artikel wurde der GPA-djp vorgeworfen, finanzielle Mittel der Arbeiterkammer OÖ dafür verwendet zu haben, bei einem Antifa-Seminar „Jugendliche an die linksautonome Szene heranzuführen“.

Bei jenem „Seminar“ handelte es sich um eine Studienfahrt nach Barcelona, veranstaltet von der Jugendorganisation der Bundes-GPA-djp mit inhaltlicher und organisatorischer Unterstützung des Vereins „Gedenkdienst“ des Bundesministeriums für Familie und Jugend. Alle TeilnehmerInnen bezahlten einen erheblichen Teil der Kosten aus eigener Tasche. Es waren keinerlei Mittel der oberösterreichischen Arbeiterkammer geflossen.

Der gesamte Widerrufstext muss nun für die Dauer von einer Woche auf der Startseite des „Wochenblicks“ erscheinen, im Anschluss hat er für insgesamt zwei Monate in der Rubrik „Politik/Österreich“ zu stehen.

 

Artikel weiterempfehlen