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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
Andreas Stangl beim ORF-Interview zu den Missständen bei Technosert

Missstände bei Technosert

Peinlicher Auftritt der Wirtschaftskammer

Im Fall der Firma Technosert, in dem die Wirtschaftskammer zwölf Beschäftigte des „Arbeitsboykotts“ und Krankenstandsmissbrauchs beschuldigt hatte, bemühte sich die Geschäftsführung heute um Schadensbegrenzung, indem sie die volle Verantwortung für die umstrittenen Behauptungen der Wirtschaftskammer übernahm und sich bei den Betroffenen entschuldigte.

„Die Wirtschaftskammer hat einen veritablen Bauchfleck hingelegt mit dieser Affaire. Aber auch die Geschäftsführung von Technosert ist mitverantwortlich für dieses PR-Desaster“, sagt Andreas Stangl, Geschäftsführer der GPA-djp OÖ. „Die Missstände in diesem Betrieb müssen restlos aufgeklärt und behoben werden, es ist unfassbar, wie man dort mit Mitarbeitern umgegangen ist.“

Die Vorwürfe sind zahlreich: massiver Druck, regelmäßig Überstunden zu leisten, hoher Arbeitsdruck, ein schlechtes Betriebsklima, das herabwürdigende Verhalten von Vorgesetzten gegenüber den Beschäftigten sowie die angeblich erzwungenen Manipulationen von Arbeitszeitaufzeichnungen.
 

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