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Regionalfrauenforum - Silvia Igumnov als Frauenvorsitzende bestätigt

Silvia Igumnov als Frauenvorsitzende bestätigt

„Gleichstellung: Stärken. Mobilisieren. Durchsetzen“ lautete das Motto des am 5. März stattgefundenen Regionalfrauenforums der GPA-djp Kärnten. Dass diese Themen durchaus ernst genommen werden, zeigt die Bilanz der letzten fünf Jahre. Silvia Igumnov wurde im Rahmen der Veranstaltung einstimmig zur Regionalfrauenvorsitzenden der GPA-djp gewählt.

Ein starkes Zeichen der Anerkennung ihrer Leistung als Regionalfrauenvorsitzende erhielt Silvia Igumnov von den Delegierten des vierten Regionalfrauenforums der GPA-djp Kärnten. In geheimer Wahl wurde sie mit 100 Prozent der Stimmen erneut zur Frauenvorsitzenden gewählt. Unterstützung bekommt die erfahrene Betriebsrätin von ihren Stellvertreterinnen Simone Wieser und Isabella Zeiringer-Habich.

Nicht nur Igumnov, sondern auch Wieser und Zeiringer-Habich bringen bereits viel Erfahrung in ihre Ämter mit ein und blicken auf langjährige gewerkschaftliche Tätigkeiten zurück. Als Betriebsrätinnen sind sie sich einig, dass die Arbeit von Frauen nicht den gesellschaftlichen Respekt und die allgemeine Wertschätzung genießt, die sie verdient. „Nicht umsonst betonen wir immer wieder wie wichtig Gleichstellung ist“, meint Igumnov und führt weiter aus: „Gerade in meiner Branche, dem privaten Gesundheits- und Sozialbereich, gibt es viele Frauen in Teilzeit- oder geringfügiger Beschäftigung. Diese Arbeitsverhältnisse tragen nur schwer zur finanziellen Unabhängigkeit bei und bieten oft nur minimalen sozialrechtlichen Schutz.“

Anrechnung von Karenzzeiten und Euro 1.500,- Einstiegsgehalt im Handel

Dass sich mit Igumnov, Wieser und Zeiringer-Habich starke Frauen an der Spitze der GPA-djp Frauen befinden, zeigt sich aber auch an deren Engagement in den letzten Jahren und so können sie auf einige Erfolge zurückblicken. Mit unermüdlichem Einsatz in den gewerkschaftspolitischen Gremien ist es ihnen etwa gelungen, eine Anrechnung der Karenzzeiten in mehr als 100 Kollektivverträgen zu erzielen. „Die Anrechnung der Karenzzeiten ist für die Gleichstellungsfrage essenziell. Frauen bleiben ansonsten aufgrund der fehlenden Vorrückung ein Leben lang hinter den männlichen Kollegen zurück“, führt Igumnov aus.

Auch dass die Einstiegsgehälter für die Beschäftigten im Handel auf 1.500 Euro angestiegen sind, ist mitunter den Anstrengungen der GPA-djp Frauen zu verdanken. „Der Handel ist unumstritten eine sogenannte Frauenbranche, dass es nun gelungen ist, die Einstiegsgehälter auf 1.500,- Euro anzuheben, ist ein Schritt in die richtige Richtung, den es auch in anderen Bereichen umzusetzen gilt“, ergänzen Zeiringer-Habich und Wieser.

Sie sind sich einig: „Mit dem starken Team, das uns zur Seite steht, werden wir auch in den kommenden Jahren gemeinsam dafür eintreten, unsere Ziele zu erreichen und die Interessen der Frauen in der Gesellschaft zu stärken.“

 

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