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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Regionalfrauenforum - Silvia Igumnov als Frauenvorsitzende bestätigt

GPA-djp Kärnten: Silvia Igumnov als Frauenvorsitzende bestätigt

Klagenfurt - „Mehr Gehalt für ein besseres Leben“ lautete das Motto des heute, 6. März 2020 stattgefundenen Regionalfrauenforums der GPA-djp Kärnten. Dass diese Themen durchaus ernst genommen werden, zeigt die Bilanz der letzten fünf Jahre. Silvia Igumnov wurde im Rahmen der Veranstaltung einstimmig zur Regionalfrauenvorsitzenden der GPA-djp gewählt.

Ein starkes Zeichen der Anerkennung ihrer Leistung als Regionalfrauenvorsitzende erhielt Silvia Igumnov von den Delegierten des Regionalfrauenforums der GPA-djp Kärnten. In geheimer Wahl wurde sie mit 100 Prozent der Stimmen erneut zur Frauenvorsitzenden gewählt. Unterstützung bekommt die erfahrene Betriebsrätin von ihren Stellvertreterinnen Mag.a Birgit Strasser, Dunja Abuja und Isabella Zeiringer-Habich.

Nicht nur Igumnov, sondern auch Strasser, Abuja und Zeiringer-Habich bringen bereits viel Erfahrung in ihre Ämter mit ein und blicken auf langjährige gewerkschaftliche Tätigkeiten zurück. Als Betriebsrätinnen sind sie sich einig, dass die Arbeit von Frauen nicht den gesellschaftlichen Respekt und die allgemeine Wertschätzung genießt, die sie verdient. „Nicht umsonst betonen wir immer wieder, wie wichtig Gleichstellung ist“, meint Igumnov und führt weiter aus: „Gerade in meiner Branche, dem privaten Gesundheits- und Sozialbereich, gibt es viele Frauen in Teilzeit- oder geringfügiger Beschäftigung. Diese Arbeitsverhältnisse tragen nur schwer zur finanziellen Unabhängigkeit bei und bieten oft nur minimalen sozialrechtlichen Schutz.“

 

Vieles für Frauen erreicht

Im Jahr 2019 konnte vieles für die Besserstellung von Frauen erreicht werden. Der Rechtsanspruch auf den Papamonat trat mit 1. September 2019 in Kraft, auch konnten Verbesserungen im Kündigungs- und Entlassungsschutz im Mutterschutzgesetz verankert werden. Als besonderer Meilenstein kann auch die Karenzanrechnung per Gesetz angesehen werden. „Die Anrechnung der Karenzzeiten ist für die Gleichstellungsfrage essenziell. Frauen bleiben ansonsten aufgrund der fehlenden Vorrückung ein Leben lang hinter den männlichen Kollegen zurück“, führt Igumnov aus.

 

Es gibt noch viel zu tun

Der unermüdliche Einsatz in den gewerkschaftspolitischen Gremien geht natürlich weiter. „Es gibt zahlreiche Punkte, die es aus gewerkschaftlicher Sicht im Sinne der Frauen mehr als verbesserungswürdig sind – so etwa der leichtere Zugang zur sechsten Urlaubswoche oder der Rechtsanspruch auf einen Kindergarten-Platz. Auch bei der Lohntransparenz zur Offenlegung innerbetrieblicher Gehälter werden wir nicht lockerlassen“, so Igumnov. „Weiterhin ein großes Anliegen ist uns auch, dass der Equal Pay Day endlich auf den 31.12. fallen muss“, ergänzen Strasser, Abuja und Zeiringer-Habich.

Sie sind sich einig: „Mit dem starken Team des GPA-djp Frauenvorstands, das uns zur Seite steht, werden wir auch in den kommenden Jahren gemeinsam dafür eintreten, unsere Ziele zu erreichen und die Interessen der Frauen in der Gesellschaft zu stärken.“

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