Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen über Cookies, sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen und die Browsereinstellungen entsprechend anpassen.

GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
Wir kämpfen für unseren KV!
Verteilung Armensuppe in der Grazer Herrengasse
BRV Beatrix Eiletz im ORF-Interview

KV-Verhandlungen SWÖ: Verteilung von Armensuppe in der Grazer Herrengasse

Auch nach zwei KV-Verhandlungsrunden für die Beschäftigten im Gesundheits- und Sozialbereich (SWÖ) liegt kein faires Angebot für eine Lohn- und Gehaltserhöhung am Tisch. Doch gerade die Arbeit im Sozialbereich ist mehr wert - unsere KollegInnen lassen sich nicht mit einer "dünnen Armensuppe" abspeisen.

Die Kollektivvertragsverhandlungen für die etwa 100.000 Beschäftigten im privaten Gesundheits- und Sozialbereich (Sozialwirtschaft Österreich, SWÖ) wurden ergebnislos unterbrochen. Das Angebot der ArbeitgeberInnen für eine prozentuelle Lohn- und Gehaltserhöhung um 2,37 % ist völlig unzureichend, die hart arbeitenden Kolleginnen und Kollegen haben sich mehr verdient, so die beiden Gewerkschaften GPA-djp (Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier) und vida.
 
Die Forderung der Gewerkschaften nach einer Erhöhung von sechs Prozent erklärt sich insbesondere aus der guten Wirtschaftslage und aus einem Nachholbedarf im Vergleich zu anderen Branchen. So hätten andere Kollektivverträge bis zu 17 Prozent höhere Gehälter.

Verteilung von Armensuppe in der Grazer Herrengasse

Zur Unterstreichung der Forderungen nach Gehaltserhöhungen und Arbeitszeitverkürzung fand am 29.01. österreichweit ein Aktionstag statt, bei dem in Graz „Armensuppe“ verteilt wurde, um symbolisch darauf hinzuweisen, dass Sozial- und Gesundheitsberufe ein sehr wichtiges und verantwortungsvolles Berufsfeld mit leider recht schlechter Entlohnung sind.

"Wir erwarten uns in der morgigen dritten Verhandlungsrunde endlich ein faires Angebot der Arbeitgeber", so Beatrix Eiletz, Betriebsratsvorsitzende der Volkshilfe. "Falls das auch morgen nicht möglich ist, werden wir über weiterführende gewerkschaftliche Massnahmen beraten!"

Mehr Fotos und Videos unter:
www.facebook.com/gpadjpsteiermark

Rückfragenhinweise:
christian.maierhofer@gpa-djp.at
anja.klug@gpa-djp.at
 

Artikel weiterempfehlen