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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Wieviel Geld braucht man zum Leben?

Obwohl Österreich eines der reichsten Länder der Welt ist, steigt auch bei uns die Anzahl jener, die arm trotz Arbeit sind, ständig an. Denn selbst mit einem Bruttolohn/-gehalt von 1.500,- Euro verdient man netto nur ungefähr jene 1.161,- Euro, mit denen die Armutsgrenze definiert ist.

Die Wirtschaftskammer als Vertretung der Arbeitgeber ist der Meinung, die Mindestsicherung (dzt. 827,83 Euro) sei im Verhältnis zu den Mindestlöhnen/-gehältern zu hoch und müsse gekürzt werden.

Unsere Antwort lautet hingegen:

„Nicht die Mindestsicherung ist zu hoch, sondern die Mindestlöhne/-gehälter müssen steigen!”

Gehaltsstatistik 2014

Die Darstellung der AK OÖ zum durchschnittlichen Jahreseinkommen (aus 2014) bestätigt unsere Forderung. Denn die jährlichen Managergagen von durchschnittlich gesamt 1,6 Mio. Euro entsprechen rund 4.400 Euro pro Tag. Mehr als 90 Prozent der österreichischen ArbeitnehmerInnen erhalten so ein Einkommen nicht einmal im Monat (14 Mal gerechnet). Und nur knapp 6 Prozent haben ein Monatsbruttoeinkommen über der Höchstbemessungsgrundlage von 4.530 Euro.

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