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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Tipps für Ihren All-in-Vertrag

Darauf sollten Sie bei Abschluss eines All-in-Vertrags besonders achten

Vereinbarungen zu Mehrarbeit und Überstunden, leistungsbezogenen Entgeltbestandteilen, Zulagen, Aufwandsentschädigunngen sowie Gleitzeit und Teilzeit müssen besonders sorgfältig überprüft werden.

Mehrarbeit/Überstunden
Mit dem Abschluss einer All-in-Vereinbarung kann Ihr Arbeitgeber erwarten, dass Sie Überstunden leisten. Das ist aber
kein Freibrief. Regeln aus Gesetz und Ihrem Kollektivvertrag sowie der für Überstunden vorgesehene All-in-Betrag
grenzen die Anzahl zulässiger bzw. pauschal bezahlter Mehrarbeit ein. Rechnen Sie nach!

Leistungsbezogene Entgeltbestandteile
Diese Kombination von All-in-Gehalt mit Leistungsentgelt (Bonus) birgt zwei Gefahren: Intransparenz und Systemdruck
auf Überarbeitung, Stress und Burnout. Halten Sie diese Bestandteile auseinander!

Zulagen
Aus betrieblichen oder kollektivvertraglichen Vereinbarungen gebührende Zulagen können in All-in eingerechnet werden, dann sind entsprechend weniger Überstunden abgedeckt.

Aufwandsentschädigungen
Taggelder, Kilometergeld usw. ist Entschädigung für Aufwand und sollte extra bezahlt werden. Eine Einrechnung ins All-in-Gehalt bereitet Probleme bei der Abschätzbarkeit, aber auch abgabentechnisch (Steuer, Sozialversicherung).

Gleitzeit, Teilzeit 
Diese Arbeitszeitmodelle sind im Prinzip mit All-in-Verträgen verknüpfbar, zu beachten ist die klare Abgrenzung der mit
All-in abgegoltenen Überstunden von der flexibel gehandhabten normalen Arbeitszeit.

Kostenlose Erstberatung
Die GPA-djp steht Ihnen als kompetenter Partner für ein ausführliches Beratungsgespräch zur Verfügung. Vereinbaren Sie einen Beratungs-Termin unter 05 0301 - 301.

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