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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Volles Verständnis für Warnstreiks der Eisenbahner

Was Sie als PendlerIn zu beachten haben

Für Montag hat die Gewerkschaft vida Warnstreiks im Eisenbahnbereich angekündigt. Die EisenbahnerInnen verdienen ein deutliches Gehaltsplus und die GPA-djp zeigt sich solidarisch mit den Beschäftigten.

Für PendlerInnen tun sich bei Streiks im Verkehrsbereich oft Fragen auf, daher klären wir an dieser Stelle über die Rechtslage auf:

Streiks können durchaus Dienstverhinderungsgründe für PendlerInnen sein. Wichtig ist zu beachten, dass Angestellte alles ihnen Zumutbare unternehmen müssen, um in die Arbeit zu kommen. Zumutbar ist es etwa kurze Strecken zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückzulegen oder ein zur Verfügung stehendes Motorrad oder Auto zu benutzen sowie sich einer Fahrgemeinschaft anzuschließen. Ein Taxi müssen sich Arbeitnehmer aber nicht nehmen, es sei denn, der Arbeitgeber bezahlt dafür.

Wenn ein Angestellter alles Zumutbare unternommen hat um zur Arbeit zu kommen, aber trotzdem zu spät kommt oder es ihm gar nicht gelingt, dann hat er vollen Anspruch auf sein Gehalt.

Wenn Sie aufgrund der Streiks zu spät oder nicht zur Arbeit kommen, kann Sie der Arbeitgeber nicht zwingen, einen Urlaubstag zu nehmen, denn Urlaub kann nie einseitig angeordnet werden.
Auch wenn, wie in diesem Fall, der Streik angekündigt ist, heißt das nicht automatisch, dass der Arbeitnehmer schuld ist, wenn er zu spät kommt. Niemand kann einschätzen, wie lange man zum Beispiel im Stau steht.

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