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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
Wolfgang Katzian, ÖGB Präsident Wolfgang Katzian, ÖGB Präsident

GPA-djp-Katzian: Nicht Lohnsenkung, sondern Anhebung der Mindestlöhne ist das Gebot der Stunde

Hartz IV sicher kein Modell für Österreich

"Die Schaffung eines Niedriglohnsektors und die Einführung eines Hartz IV Modells sind kein Modell, um der Beschäftigungskrise wirksam zu begegnen. Das würde vielmehr die Kluft zwischen arm und reich weiter vergrößern", kommentiert Wolfgang Katzian, Vorsitzender der GPA-djp (Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier) den gestrigen Vorstoß von EX-IHS-Chef Christian Keuschnigg.

Wirksamkeit von Hartz IV ist ein Mythos

„Es ist ein Mythos, dass Hartz IV die Menschen in Arbeit bringt, von der sie leben können. Durch Hartz IV ist vielmehr die Zahl jener Deutschen stark angewachsen, die unter ihrem Qualifikationsniveau arbeiten. Mehr als sechs Millionen Deutsche sind zur Sicherung des Lebensunterhalts auf staatliche Hilfe angewiesen und rund 1,3 Millionen Deutsche sind arm, obwohl sie erwerbstätig sind. Einen nachhaltig positiven Impuls für die deutsche Wirtschaft brachte vielmehr die Einführung des gesetzlichen Mindestlohnes vor einem Jahr. Vor allem in den klassischen Niedriglohnbranchen sind die Einkommen in unserem Nachbarland kräftig gestiegen. Deshalb  wird die GPA-djp auch die Anhebung der kollektivvertraglichen Mindestlöhne und -gehälter auf 1.700 Euro brutto weiter intensivieren. Einkommen, von denen man wirklich leben kann und die Stärkung der Kaufkraft, wo durch die Steuerreform schon ein wichtiger Schritt gelungen ist, sind angesagt“, so Katzian.

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