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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Journalistische Qualität zielgenau fördern

Forderungspapier an Kanzleramtsminister Drozda übergeben

Die Journalistengewerkschaft in der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) fordert eine völlige Neugestaltung der Presseförderung in Österreich. „Von einer nicht punktgenauen Presseförderung ist auf eine zielgenaue und mit konkreten Anforderungen verbundene Journalismus- Förderung umzustellen“, heißt es in dem Forderungspapier, das heute dem für Medien zuständigen Minister Thomas Drozda übergeben wurde.

In einer Zeit, da viele Medien unter Druck geraten sind, sei die Förderung sukzessive gekürzt worden. Das gefährde letztlich demokratische Standards, heißt es in dem Papier. Deshalb fordert die Journalistengewerkschaft eine völlige Neuaufstellung der Förderung, die den Erfordernissen der Zeit entspricht.

Journalistischer Ehrenkodex
Das Fördervolumen soll mit einer jährlichen Valorisierung auf 35 Millionen Euro festgesetzt werden. Die Förderung selbst soll auf das Einhalten eines journalistischen Ehrenkodex sowie von sozialpolitischen und arbeitsrechtlichen Standards abzielen. Wesentliche Förderkriterien seien die Zahl der JournalistInnen, die Zahl der KorrespondentInnen, das Ausmaß der Beschäftigung freier JournalistInnen bei Einhaltung von Mindesthonoraren, die Intensität der Aus- und Weiterbildung sowie Abschläge bei Verletzung von Gesetzen (insbesondere Medienrecht) und Ehrencodex.

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