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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Gratiszeitungen 2009: Ein Kollektivvertrag entsteht

Verhandlungspause anlässlich der Streikbeschlüsse im Grafischen Gewerbe

Sozialpartner bekennen sich zum Kollektivvertrag für Gratiszeitungen
Sowohl die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) als auch der Verband der Regionalmedien (VRM) halten an ihrem Ziel, einen Kollektivvertrag für die Beschäftigten bei Gratiszeitungen abzuschließen fest.

Angesichts der angespannten Situation bei den Druckereien (Verhandlungsabbruch, Streikbeschlüsse) werden die Verhandlungen jedoch vorerst ausgesetzt. Neue Verhandlungstermine werden erst nach Beendigung der Konflikte bei den Druckereien vereinbart.

Was bisher geschah ...
Die Kollektivvertragsverhandlungen für Angestellte bei Gratiszeitungen kennzeichnet eine bewegte Geschichte: einseitiger Verhandlungsabbruch der Dienstgeber, öffentliche Kundgebungen, Streikdrohungen.

... wird endlich gut

Mit "sanftem" Druck sind die Arbeitgeber 2006 an den Verhandlungstisch zurückgekehrt. In mehreren Runden haben sich die InteressenvertreterInnen einander angenähert.

Chronologie und Ausblick

Mai 2006
Der Arbeitgeberverband der Regionalmedien bricht überraschend die Kollektivvertragsverhandlungen mit den Gewerkschaften GPA und DJP ab.

September 2006
Mit der Überreichung der Kollektivvertrags-Zitrone fordern die Gewerkschaften öffentlich eine Wiederaufnahme der Verhandlungen. Rund 300 Menschen gehen für die Rechte der Angestellten bei Gratiszeitungen auf die Straße. Die "Zitronen-Aktion" wird begleitet von Streikdrohungen in den Druckereien. Es folgt eine rege Berichterstattung in den Medien.  

Zeitgleich unternehmen GPA und DJP rechtliche Schritte gegen den Arbeitgeberverband. Sie einen Satzungsantrag beim Bundeseinigungsamt ein.

Februar 2007
Das Verhandlungsteam der Arbeitgeber kehrt an den Verhandlungstisch zurück.

Juli 2007
Die Verhandlungen schreiten voran. Das Verhandlungsklima ist konstruktiv. 

September 2007
Nach einer Sommerpause geht es ans Eingemachte (Arbeitszeit, Gehälter). Der Satzungsantrag bleibt aufrecht.

November 2007
Die Verhandlungen schreiten voran. Man einigt sich auf eine AZ-Verkürzung und eine Start-Gehaltstabelle.

Dezember 2007
Die Gewerkschaft zieht den Satzungsantrag zurück. Die Verhandlungspartner schicken sich gegenseitig KV-Entwürfe.

Jänner 2008
Große Irritation in beiden Verhandlungsteams. Gegensätzliche Standpunkte in den KV-Entwürfen führen zu einer kurzen Verhandlungsunterbrechung.

Februar 2008
Bei einem Vier-Augen-Gespräch der beiden Verhandlungsspitzen Franz Bittner (GPA-DJP) und Erich Postl (VRM) werden die nächsten Verhandlungsschritte geplant.

April 2008
Start von Gesprächen über die beiden KV-Entwürfe auf Büroebene.

Mai 2008
Bürogespräche über die KV-Entwürfe.

Juni 2008
Sicherung von Zwischenergebnissen.

August 2008
Verhandlung zu den Themen Arbeitszeit und Gehalt (Vorrückungen).

Oktober 2008
Finalisierung Arbeitszeit. Weiterverhandlung Gehalt und Vorrückungen.

November 2008
Verhandlungen zu Mindestgehältern, indiv. Gehaltsbestandteilen, Rahmenrecht

Jänner 2009
Verhandlungen zu Mindestgehältern, indiv. Gehaltsbestandteilen, Rahmenrecht

Februar 2009
Verhandlungen zu Mindestgehältern, indiv. Gehaltsbestandteilen, Rahmenrecht

seit März 2009
Verhandlungspause anlässlich der Turbulenzen im Grafischen Gewerbe

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