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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Wir haben einen Abschluss!

3. Verhandlungsrunde Versicherungen am 19.03.2019

 

Innendienst:

 

Die Gehälter steigen um 2,5 % zuzüglich EUR 13,-.
  Das ergibt im Durchschnitt 2,95 %.
  Das neue Mindestgrundgehalt im Innendienst beträgt somit EUR 1.905,78
 
Die Lehrlingsentschädigungen erhöhen sich um zwischen 7,61 % bis hin zu 9,17 %.  
  - 1. Lehrjahr: Erhöhung um einen Fixbetrag von EUR 50,-  
  - 2. Lehrjahr: Erhöhung um einen Fixbetrag von EUR 75,-
  - 3. Lehrjahr: Erhöhung um einen Fixbetrag von EUR 100,-
 
Sämtliche kollektivvertraglichen Zulagen steigen um 2 %.
 
Leichtere Erreichbarkeit der 6. Urlaubswoche: es werden zu den schon bestehenden
  Anrechnungsbestimmungen zusätzlich 5 Jahre zur schnelleren Erreichung der     6.Urlaubswoche angerechnet (§ 13 Abs. 1a Neu).
 
Implementierung der neuen Referenzstellenliste/Funktionsprofile mit     Überleitungsbestimmung  siehe neuer § 11 Abs. 13a KVI.
 
Verkürzung der möglichen niedrigeren Funktionsgruppeneinstufung während der Ausbildung   um 3 Monate (she. § 11 Abs. 7 KVI).
 
Außendienst:
 
Das durchschnittliche Mindestentgelt laut § 3 Abs. 2 KVA, sowie § 3 Abs. 3 steigt um 3,2 %
Somit steigen auch die Sonderzahlungen für alle AußendienstmitarbeiterInnen um 3,2 %.
 
Das neue Mindestentgelt im Außendienst beträgt somit EUR 1.664,14.
 
Die Kinderzulage erhöht sich um 2 %
 
Erhöhung der „eingesparten Werbungskosten“ von derzeit EUR 55,- auf EUR 60,-.
 
§ 6 Abs. 4 – Änderung des Wortes: „Versicherungsunternehmen“ auf „Versicherungsvertreiber“ (an IDD-angepasst).
 
§ 10 Abs. 2 kommt neu hinzu: Ergänzung zur derzeitigen Regelung, dass Arbeitgeber dafür Sorge zu tragen haben, dass ArbeitnehmerInnen entsprechende Schulungen für die Berufsausübung angeboten werden und dass der AN diese zu absolvieren hat (Langtext  siehe Abschlussprotokoll).
 
Passus wurde aufgenommen, dass der AN unverzüglich Änderungen von personenbezogenen Daten bekannt geben muss (gleiche Textierung wie im KVI § 10).
 
Des Weiteren haben wir zwei Klarstellungen mit dem Sozialpartner vorgenommen:
 
Lehrlinge sind nach der Lehrzeit sofort in jene entsprechende Funktionsgruppe einzustufen, deren Tätigkeit sie als Angestellte ausüben.
- Klarstellung, dass die Konsumation von Bildungstagen nach § 13 Abs. 3 die Konsumation von Sonderurlaub nach § 13 Abs. 4 für den Abschluss derselben Ausbildung ausschließt
 
Die Forderung der Arbeitgeber nach dem 12-Stunden-Tag konnte erfolgreich abgewehrt werden.
Die GLAZ-Regelungen bleiben unverändert bei max. 10 Std. erlaubter Normalarbeitszeit (derzeitige KV-Regelung bleibt bestehen). 
 
Generell gab es große Ablehnung von Arbeitgeberseite zu dem Arbeitszeitpaket – die Themen wie z.B. All-in-Vertrag, Wahlrecht Zeit/Geld für alle Mehr- und Überstunden, Rechtsanspruch auf die 4 Tagewoche bleiben weiterhin auf unserer Agenda.
 
Gültigkeit: ab 01.03.2019

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