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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Wirtschaftsdaten

Konjunkturprognose und Daten zu Inflation, Arbeitsmarkt sowie Produktivität

Die Prognosen werden quartalsweise erstellt, Daten zur Inflation und Arbeitsmarkt werden monatlich aktualisiert.

Eingeloggten Mitgliedern steht im Download außerdem ein Foliensatz zur Wirtschaftslage zur Verfügung (Inflation, Wachstum, Arbeitsmarkt, Produktivität).
 

Prognosen seit der Coronakrise

Das WIFO und IHS gingen Mitte März von einem optimistischen Szenario aus, demuzufolge ein kurzer, aber scharfer Einbruch infolge der Coronavirus-Pandemie folgen wird (WIFO: -2,5 %, IHS: -2 %). Die Tiefe des Einbruchs hängt dabei von der Dauer der Maßnahmen und der Epidemie ab.

Die OeNB schätzte am 14. Mail 2020, den bisherigen BIP-Rückgang auf 12 Mrd. Euro bzw. 3,5 % des Vorjahres-BIP.

Der IWF sieht in seiner Prognose (World Economic Outlook) am 14. April 2020 den größten Einbruch seit der Depression der 1930er Jahre und beziffert den Einbruch der österreichischen Wirtschaft auf -7 %.

Das WIFO geht am 23.04.2020 davon aus, dass im 3. Quartal 2020 die wirtschaftliche Aktivität wieder stärker wird und die Wirtschaft um  -5,2 % schrumpft, 2021 soll sie um +3,5 % wachsen.

Am 30.04.2020 geht das WIFO in einer Schnellschätzung von einem Rückgang des BIP von - 2,7 % im Vergleich zum Vorjahr aus.

Das internationale Insitut für angewandte Systemanalysen (IIASA) geht in Zusammenarbeit mit dem WIFO, der WU und dem IHS davon aus, dass die Rückkehr zum alten Wachstumspfad bis zu 3 Jahre dauern kann.

Allen Prognosen ist gleich, dass sie ab 2021 eine rasche Erholung voraussehen.

Konjunktursituation
Die österreichische Wirtschaft ist infolge der Coronavirus-Pandemie schwer beeinträchtigt. Der dadurch entstandene ökonomische Schock geht sowohl vom Inland als auch vom Ausland aus.

Sowohl die Schließung vieler Geschäfte und Betriebe als auch die Einschränkung der Bewegungsfreiheit seit Mitte März ziehen Umsatzeinbußen und Einkommensverluste im Handel und Dienstleistungsbereich nach sich.

Arbeitsmarkt

Die Umstellung auf Kurzarbeit mildert die Effekte der Krise, so das WIFO. 2/3 des Rückgangs werden durch die Verringerung der Arbeitszeit aufgefangen, etwa die Hälfte durch Kurzarbeit. Mitte April wurde bereits für über 600.000 Menschen Kurzarbeitsanträge gestellt.

Trotzdem lag die Arbeitslosigkeit Ende März 2020 um 200.000 Personen über dem Stand des Vorjahres. Insgesamt sind waren rund 500.000 Personen arbeitslos gemeldet.

Alle Details zur Konjunkturprognose finden Sie eingeloggt im Download-Bereich.

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