Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen über Cookies, sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen und die Browsereinstellungen entsprechend anpassen.

GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Abschluss KV-Verhandlungen Sozialversicherung 2018

Die Lohn- und Gehaltsansätze werden mit Wirkung vom 01.01.2018 um einen Sockelbetrag von €5 sowie um weitere 2,1 % erhöht.

Aufgrund der innenpolitischen Entwicklungen haben wir die Gehalts- und Lohnverhandlungen vorverlegt, und konnten am Abend des 13.10.2017 für die Arbeiter und Angestellten in der Sozialversicherung erfolgreich abschließen.

Die Verhandlungen zum Rahmenrecht starten mit ersten Bürogesprächen am 20.10.2017.

Folgendes Ergebnis wurde erzielt:

Die Lohn- und Gehaltsansätze werden mit Wirkung vom 01.01.2018  um einen Sockelbetrag von €5 sowie um weitere 2,1% erhöht. Das ergibt eine durchschnittliche Erhöhung aller Schemata um 2,25%.

Die Zulagenbemessungsgrundlagen werden um einen Sockelbetrag von €5 sowie um weitere 2,1% erhöht.
 

1. Inhaltliche Änderungen (Inkrafttreten: 1.November 2017 soweit nicht anders angegeben):

     1.1. Flexibilisierung der Vordienstzeitenanrechung (§ 13 und § 14 DO.A und § 12 
           und §  13     DO.C sowie § 40 Abs. 2 DO.A und §36 Abs. 2 DO.C) sowie eine
           entsprechende Klarstellung des dienstlichen Interesses mithilfe der Erläuterungen
           zu § 40 Abs. 2 DOA. und § 36 Abs. 2 DO.C) Inkrafttreten: 1.Juni 2017

     1.2. Ausdehnung der Möglichkeit des Abschlusses einer Gleitzeitvereinbarung auf
            Angestellte und Arbeiter, die dem KA-AZG unterliegen. (§ 9a Abs. 3 DO.A bzw.
           
§ 8a Abs. 3    DO.C)

     1.3. Erweiterung des Dienststellenbegriffes in § 77 Abs. 1 DO.A dahingehend, dass
           die Europavertretung der österreichischen Sozialversicherung in Brüssel, als Dienst-
           stelle aller Sozialversicherungsträger zu verstehen ist. Inkrafttreten: 1. September 2017

     1.4. Einführung einer Erläuterung zu § 58 DO.A/§ 50c DO.B/§ 46b DO.C mit der
           der  klargestellt wird, dass der Fahrtkostenzuschuss mit dem tatsächlichen 
           Aufwand  begrenzt ist. Inkrafttreten: 1.Juli 2017

     1.5. Flexibilisierung der Blockzeit- und Teilzeit-Sabbatical Regelungen in § 20a Abs.1
            und § 20b DO.A/§20a Abs. 1 und §20b DO.B/§19a Abs. 1 DO.C)

     1.6. Stärkung der Regelungen betreffend der Übernahme in den Dienst (§ 28b 
            Abs. 1       DO.A/§ 28 DO.B/§ 26 b Abs. 1 DO.C sowie Erläuterungen 28b 
            DO.A/§28 DO.B/§ 26b DO.C).

     1.7. Anwendung des § 23 Abs. 1 AngG auf Auflösungen des
            Dienstverhältnisses aufgrund des Todes
(Übergangsbestimmung
            zu § 62a    DO.A/§ 54a DO.B/§ 32 DO.C). 
            Inkrafttreten: 1.September 2017

     1.8. Einführung der Erläuterungen zu §§ 34 Abs. 2 KV-PK sowie 29 Abs. 2 RLPK mit
            denen klargestellt wird, dass in jenen Fällen in denen eine Konsumation
            der Dienstfreistellung gem. §§ 34 KV-PK und 29 RLPK ohne Nachteil für
            den  Dienstnehmer aus objektiven Gründen nicht möglich ist, ein am Ende
            des Dienstverhältnisses noch bestehendes Freizeitkontingent zur Gänze

            auszuzahlen ist. Beispiele für objektive Gründe im Sinne dieser Bestimmung
            sind Ruhestandsversetzungen sowie dienstliche Gründe, aufgrund derer
            der Dienstnehmer das Freizeitkontingent nicht in Anspruch nehmen konnte.

     1.9. Auch Zeiten eines entgeltfreien Krankenstandes werden bei der Einstufung in 
            das Gehaltsschema berücksichtigt (§ 12 Abs. 3 DO.A/§ 12 Abs. 3 DO.B/§ 11 
            Abs. 3 DO.C)

2. Anpassung der DO-Pension für das Jahr 2018

      Mit Verassungsmehrheit im Parlament wurde beschlossen, dass die
      Pensionen (ASVG plus DO-Pension bilden gemeinsam die Basis für
      die Erhöhungen) ausschließlich gem. § 711 ASVG angepasst werden dürfen.

 

3. Redaktionelle Änderungen

      Eine detaillierte Liste aller redaktionellen Änderungen findest du im "Ergebnis
      der Verhandlungen"



M
it diesem Lohn- und Gehaltsabschluss ist es auch heuer wieder gelungen, ein herzeigbares Ergebnis zu erreichen.
  
Die Verhandlungen zum Rahmenrecht starten mit ersten Bürogesprächen am 20.10.2017.

Dieses Ergebnis konnten wir durch unsere gute und gemeinsame Arbeit sowie durch die Unterstützung der Gewerkschaftsmitglieder erreichen. Es zeigt sich einmal mehr, wie sinnvoll und notwendig es ist, dass sehr viele Menschen in der Sozialversicherung gewerkschaftlich organisisert sind. Wir denken, dass dieser Lohn- und Gehaltsabschluss ein weiteres gutes Argument für MItgliederwerbung ist. Daher bitten wir dich, besonders jene anzusprechen, die noch nicht den Weg in unsere Gemeinschaft gefunden haben.





 

 

Artikel weiterempfehlen