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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
Barbara Teiber, Vorsitzende der GPA-djp
Barbara Teiber, Vorsitzende der GPA-djp

Die Wirtschaft will drastische Verschärfungen bei Krankenständen

Dienstgeber sollen Überprüfungen bei Krankenständen anordnen können

Bei einem Verdacht soll der Arbeitgeber künftig einen Anspruch auf die Prüfung des Gesundheitszustandes haben. Derzeit hat der Dienstgeber nur die Möglichkeit, die Durchführung einer Kontrolle des Dienstnehmers durch die Kasse anzuregen. Künftig soll, geht es nach der Wirtschaftsseite, die Bestätigung der Arbeitsunfähigkeit nach den Vorstellungen der Wirtschaft nicht nur den Beginn, sondern auch die voraussichtliche Dauer und die Ursache des Krankenstandes sowie die ärztlich angeordneten Ausgehzeiten bzw. Bettruhe beinhalten.

Generalverdacht gegenüber Arbeitnehmern

Beschlossen soll die neue Krankenordnung für die ÖGK am kommenden Dienstag im sogenannten Überleitungsausschuss werden. „Es ist zu befürchten, dass die Wirtschaftskammer für ihre Vorstellungen auch eine Mehrheit bekommt“, so GPA-djp Vorsitzende Barbara Teiber.


Instrumentalisierung der ÖGK

„Die Vorhaben sind geprägt von einem Generalverdacht gegenüber den Arbeitnehmern. Darin komme eine Haltung des Misstrauens gegenüber den Beschäftigten zum Ausdruck. Die ÖGK soll damit im Sinne der Dienstgeber instrumentalisiert werden, man könne nun erkennen, warum die Arbeitgeber die Änderung der Mehrheitsverhältnisse wollten“, so Teiber.

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