Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen über Cookies, sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen und die Browsereinstellungen entsprechend anpassen.

GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
Bürgermeister Michael Ludwig hat seine Unterstützung im Kampf gegen drohende Verschlechterungen im Gesundheitssystem zugesagt. Bürgermeister Michael Ludwig hat seine Unterstützung im Kampf gegen drohende Verschlechterungen im Gesundheitssystem zugesagt.
Bernhard Heinzle, Geschäftsführer der GPA-djp Vorarlberg, hält vor den 3.000 Menschen, die vor der VGKK demonstrieren, eine Brandrede. Bernhard Heinzle, Geschäftsführer der GPA-djp Vorarlberg, hält vor den 3.000 Menschen, die vor der VGKK demonstrieren, eine Brandrede.

Aktionen der Gewerkschaft in allen Bundesländern

GPA-djp warnt vor negativen Auswirkungen auch auf Gemeinden

"Die geplante Sozialversicherungsreform ist nichts als eine Demontage unseres Gesundheitssystems. Wenn dieses Gesetz beschlossen wird, wackelt jede vierte Hausarztstelle“, kritisiert Barbara Teiber, gf. Vorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp). Am 17. und 18. Oktober finden gewerkschaftlich organisierte Aktionen in allen Landeshauptstädten statt.

Milliardengrab durch Zwangsfusion

Teiber erklärt die Kritik an der Reform: "Hier wird durch eine Zwangsfusion ein Milliardengrab geschaffen. Für die Kosten werden später die Patienten durch Selbstbehalte, Ambulanzgebühren oder Leistungskürzungen aufkommen müssen." Der Weg dorthin werde durch die geplante Machtverschiebung in der Selbstverwaltung zugunsten der Wirtschaft bereits geebnet, so die Gewerkschafterin: "Wir befürchten eine Verschlechterung in der regionalen Gesundheitsversorgung. Es geht um den eigenen Hausarzt, das wollen wir mit den heutigen Aktionen zeigen."

3.000 Menschen demonstrieren in Vorarlberg

Die Aktionen sind unterschiedlicher Natur. In Vorarlberg etwa demonstrieren über 3000 Menschen vor der Gebietskrankenkasse, in Wien sprach Bürgermeister Ludwig den Gewerkschaften seine Unterstützung aus.

Landeshauptleute sind gefordert

"Die Landeshauptleute sind aufgefordert, sich an der Kritik an der Sozialversicherungsreform zu beteiligen“, sagt Teiber. Darüber hinaus seien auch die Bürgermeister direkt betroffen: "Von der Verlagerung der Abgabenprüfung weg von der Krankenkasse, hin zur Finanz, ist auch die Kommunalsteuer betroffen. Hier geht es für die Gemeinden um viel Geld."

>>> Bilder von den Aktionen

Artikel weiterempfehlen