Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen über Cookies, sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen und die Browsereinstellungen entsprechend anpassen.

GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
Reinhard Bödenauer, stv. Bundesgeschäftsführer Reinhard Bödenauer, stv. Bundesgeschäftsführer

Sozialwirtschaft: Gewerkschaften verlangen Taten statt Worte von Hartinger-Klein

Leere Worte sind ein Hohn für Beschäftigte

"Wenn Ministerin Hartinger-Klein ihr Interesse an den Kollektivvertragsverhandlungen ernst meint, dann soll sie für eine Ausfinanzierung der Pflege sorgen", kommentieren Reinhard Bödenauer, Verhandler für die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp), und Michaela Guglberger, Verhandlerin für die Gewerkschaft vida, die Aussage Beate Hartinger-Kleins, die Verhandlungspartner mögen sich aufeinander zubewegen.

Taten von der Politik gefordert

"Bewegung braucht es vor allem auch von der Politik", sagen die Verhandlungsleiter und führen aus: "Leere Worte sind ein Hohn für die Beschäftigten. Die Ministerin ist aufgerufen, dafür zu sorgen, dass den Trägern ausreichend Geld zur Verfügung steht und dass die Pflegefinanzierung langfristig sichergestellt ist. Alles andere ist Politik für die Zeitung, nicht für die Betroffenen. Wir erwarten Taten statt Worte."

Nächste Verhandlungsrunde am 18. Februar

Die Gewerkschaften GPA-djp und vida verhandeln am kommenden Montag in der fünften Verhandlungsrunde Lohn, Gehalt und Arbeitsbedingungen für etwa 100.000 Beschäftigte im privaten Gesundheits- und Sozialbereich. Bis einschließlich Donnerstag finden Warnstreiks statt.

Artikel weiterempfehlen