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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

2. KV-Verhandlung Caritas 2020

Am 18. Februar 2020 fand die zweite Verhandlungsrunde zum Kollektivvertrag der Caritas statt, musste aber leider ergebnislos abgebrochen werden.

2. KV-Verhandlung Caritas

Die Reduzierung der Normalarbeitszeit auf 35 Stunden ist für die Arbeitgebervertreter nicht umsetzbar. Eine ihrerseits vorgeschlagene Reduzierung auf individueller freiwilliger Basis kommt für das Verhandlungsteam nicht in Frage. Trotz des guten Gesprächsklimas wird es daher in Betrieben der Caritas am 24. Februar 2020 in den verschiedenen Diözesen Aktionen und Warnstreiks geben. Ein weiterer Verhandlungstermin wurde für den 13. März 2020 vereinbart.

Für die verhandelnden Teams im Sozialbereich ist die Reduzierung der Normalarbeitszeit von großer Bedeutung. In vielen Bereichen ist die 38-Stunden-Woche nicht mehr lebbar, schon gar nicht bis zur Pension. Das zeigen auch die 70% Teilzeitbeschäftigung.

Durchschnittlich arbeiten die Beschäftigten unter 30 Wochenstunden, einerseits, weil die Energie nicht für mehr reicht, andererseits aber auch, weil keine höheren Anstellungen ausgeschrieben werden. Darum wird von den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gemeinsam mit der Gewerkschaft die 35-Stunden-Woche gefordert, und zwar bei vollem Gehaltsausgleich und gleichbleibendem Stundenausmaß für Teilzeitbeschäftigte.

Wichtig bei der Forderung ist auch der notwendige Personalausgleich, um Arbeitsverdichtung zu vermeiden. Durch die 35-Stunden-Woche kann die soziale Arbeit wieder eine Aufwertung erfahren und es würden sich wieder mehr Menschen für Berufe im Sozialbereich interessieren, davon ist das Verhandlungsteam überzeugt.

 

 

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