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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Einrichtungen der Elementarpädagogik und -betreuung

Der internationale Vergleich zeigt, dass auch in Österreich im Sinne der Sicherung einer hohen Bildungs- und Betreuungsqualität bundesweite Standards duch ein Rahmengesetz geschaffen werden müssen. Damit eine solche Regelung zur Qualität auch umgesetzt werden kann, braucht es finanzielle Mittel. Die GPA-djp spricht sich für einen dringend benötigten Ausbau der Kinderbildungs- und Kinderbetreuungseinrichtungen, aber auch für eine Qualitätsverbesserung aus.

 

Die GPA-djp fordert:

  • Qualitätsstandards österreichweit: Stufenplan für die Vereinheitlichung mit dem Ziel einer bundeseinheitlichen gesetzlichen Regelung von Mindeststandards (Gruppengrößen, Betreuungsschlüssel, Vorbereitungszeit, etc.). Nur so kann der Bildungsrahmenplan auch tatsächlich umgesetzt werden.

 

  • Einheitliche Ausbildungsstandards für das unterstützende Personal: Das unterstützende Personal ist in Österreich unverzichtbar in der Betreuung der Kinder. Ohne diese KollegInnen würde Österreich keine internationale Empfehlung zum Betreuungsschlüssel erreichen. Daher sind auch Ausbildung und die Berufsbezeichnung entsprechend österreichweit einheitlich zu sichern.

 

  • Hochschul-Ausbildung für PädagogInnen: Die Ausbildung von PädagogInnen auf Hochschulniveau soll intensiviert werden. Vom Kinderhilfswerk UNICEF gibt es die Empfehlung, dass zumindest die Hälfte der PädagogInnen über eine Hochschulausbildung verfügen soll.

 

  • Weiterer Ausbau der Kinderbildungs- und Kinderbetreuungs-einrichtungen: mehr Kleinkindbetreuung, bessere Öffnungszeiten, weniger Ferienschließzeiten und mehr Personal für einen besseren Betreuungsschlüssel.

 

  • Zweites beitragsfreies, verpflichtendes Kindergartenjahr: Ein zweites Kindergartenjahr bringt mehr Zeit, wirklich alle Kinder gut zu fördern und auch auf die Schule vorzubereiten. Um gerechte Bildungschancen für alle Kinder zu sichern, sollte es daher ein zweites beitragsfreies Kindergartenjahr geben. Allerdings müssen die Voraussetzungen geschaffen werden, dass das nicht zulasten der Qualität geht. Wir brauchen beides: Den Ausbau der Kindergartenplätze und eine Verbesserung der Qualität.

 

  • Finanzielle Rückendeckung für Gemeinden: Diese sollen künftig Zuschüsse nach der Zahl der betreuten Kinder erhalten, was bedeutet: je besser das Betreuungsangebot, desto mehr Geld (Stichwort aufgabenorientierter Finanzausgleich).

 

  • Kollektivvertrag: Für den privaten Bereich soll es einen Kollektivvertrag für alle Bundesländer geben.

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