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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
"Dieses Lohndumping auf Kosten der Beschäftigten werden wir uns nicht länger gefallen lassen", erklärt der stv. GPA-djp-Bundesgeschäftsführer Alois Bachmeier.
"Unser Ziel ist flächendeckend ein Mindestgehalt von 1.700 Euro, auch bei den AssistentInnen in Recthsanwaltskanzleien", so Wirtschaftsbereichssekretärin Elke Reichel.
"Wir fordern den Österreichischen Rechtsanwaltskammertag auf, sich das Mandat für österreichweite Kollektivvertragsverhandlungen übertragen zu lassen", heißt es in der Resolution des Bundesausschusses.

GPA-djp fordert Rechtssicherheit für Rechtsanwalts-AssistentInnen

Jetzt unterschreiben für faire Standards und Gehälter!

Kein flächendeckender Kollektivvertrag, Mindestgehälter, die im Burgenland unter 1000 Euro, in Wien und Niederösterreich knapp darüber liegen und in der Steiermark das letzte Mal im Jahr 1992 mit damals 10.000 Schilling vereinbart wurden – bei den Einkommen der AssistentInnen in den österreichischen Rechtsanwaltskanzleien herrscht großer Handlungsbedarf, trotzdem weigern sich die Rechtsanwälte seit Jahren, mit der GPA-djp (Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier) Kollektivverträge und damit adäquate Mindestgehälter zu vereinbaren.

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"Dieses Lohndumping auf Kosten der Beschäftigten werden wir uns nicht länger gefallen lassen", erklärte der stv. GPA-djp-Bundesgeschäftsführer Alois Bachmeier, warum mehr als 150 TeilnehmerInnen bei einer Kundgebung vor dem Büro des Österreichischen Rechtsanwaltskammertages in der Wiener Innenstadt ein lautstarkes Zeichen der Solidarität mit den rund 12.000 Betroffenen setzten: "Das Argument der RechtsanwältInnen, dass sie flächendeckend überzahlen ist für uns inakzeptabel. Gerade von jenen, die ihren KlientInnen zur Durchsetzung von Recht verhelfen, erwarten wir uns, dass sie die Grundprinzipien von Kollektivverträgen, nämlich Rechtssicherheit und Konkurrenzschutz, anerkennen."

>>> Bilder von der Kundgebung

Die Beratungen, wer die von der  GPA-djp regelmäßig verliehene Kollektivvertragszitrone verdient, sei deswegen heuer die Wahl einstimmig auf die Branche der Rechtsanwälte gefallen, so Bachmeier. Neben der Zitrone wurde dem Generalsekretär des Österreichischen Rechtsanwaltskammertages außerdem eine Resolution mit der Aufforderung überreicht, sich das Mandat für österreichweite Kollektivvertragsverhandlungen übertragen zu lassen und umgehend mit der GPA-djp Kollektivvertragsverhandlungen aufzunehmen.

"Die Rechtsanwälte sind ein Bereich, wir werden aber auch in anderen Branchen nicht locker lassen“, kündigte Bachmeier abschließend an: „Wir haben uns das Ziel gesetzt, in den kommenden Jahren flächendeckend ein Mindestgehalt von 1.700 Euro durchzusetzen, auch bei den AssistentInnen in Rechtsanwaltskanzleien!“

Die Gehälter der Angestellten bei RechtsanwältInnen nach Bundesland

Gehälter der Angestellten bei Rechtsanwälten

 

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