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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
Dompfarrer Toni Faber und der Vorsitzender des Wirtschaftsbereichs Handel Franz Georg Brantner Dompfarrer Toni Faber und Franz Georg Brantner sind gegen die Sonntagsarbeit im Handel
Barbara Teiber, Regionalgeschäftsführerin der GPA-djp Wien und Mitglied der Bundesgeschäftsführung Barbara Teiber

Debatte über Sonntagsöffnung verunsichert Beschäftigte

GPA-djp begrüßt die klare Positionierung der Wiener Stadtregierung

"Uns erreichen täglich Anrufe von besorgten Handelsangestellten und von ihren BetriebsrätInnen, die befürchten, dass zukünftig durch Sonntagsarbeit in Wien ihre Lebens- und Freizeitqualität nachhaltig verschlechtert wird. Die Verunsicherung der Beschäftigten angesichts der aktuellen Vorstöße der Wirtschaft ist groß, unsere Haltung zur Frage der Sonntagsöffnung ist unverändert: die bestehenden Regelungen sind ausreichend und Sonntagsarbeit auf dem Rücken der Beschäftigten wird es nicht geben", kommentiert Franz Georg Brantner, stv. Vorsitzender der GPA-djp Wien.

95 Prozent der Wiener Handelsangestellten gegen Sonntagsöffnung

Die - übrigens als Sozialpartner im Wiener Handel unzuständigen - Tourismusmanager können sich ihre Daueragitation aus rein geschäftlichen Interessen sparen. Die Meinung und Haltung der Handelsbeschäftigten und ihrer Gewerkschaft hat in der Wiener Stadtregierung Gewicht. Die ablehnende Haltung der betroffenen Handelsangestellten zur Sonntagsöffnung ist durch zahllose Befragungen hinlänglich bekannt, ergänzt Barbara Teiber, Regionalgeschäftsführerin der GPA-djp Wien: "Immer wieder haben sich ca. 95 Prozent der Wiener Handelsangestellten - von der Lugner City selbst bis in die Wiener Innenstadt - gegen die Sonntagsarbeit ausgesprochen. Zusätzlich wissen wir aus unserer österreichweiten Befragungsaktion in Einkaufszentren, dass lange Öffnungszeiten eine große Belastung für die Angestellten und ihre Familien bringen und dass sie einhellig die Arbeit am Sonntag ablehnen."

Keine Öffnung ohne Zustimmung der Sozialpartner

In diesem Sinne begrüßen Brantner und Teiber die Position von Bürgermeister Häupl und von anderen Verantwortlichen in der Wiener Stadtregierung: "Ohne die Zustimmung der Sozialpartner kann und wird es keine Änderung an der derzeitigen Regelung der Öffnungszeiten geben. Die inszenierte öffentliche Diskussion der Tourismusmanager ist für unsere Haltung ohne Bedeutung, wir sind den Handelsangestellten im Wort."

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