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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Handels-KV: Wir bleiben bei unseren Forderungen

Arbeitgeber bezweifeln Stress im Handel

Die Kollektivvertragsverhandlungen für die 413.000 Angestellten und 15.000 Lehrlinge im Handel brachten in der ersten Verhandlungsrunde kein Ergebnis. Die Arbeitgeber waren nicht bereit, über das Forderungsprogramm der Gewerkschaft zu verhandeln. 

Verhöhnung von Arbeitgeber-Seite

„Anstatt sich ernsthaft mit den wohl überlegten Forderungen nach mehr Geld und Freizeit auseinanderzusetzen und auf Augenhöhe zu verhandeln, verhöhnten die Arbeitgeber-Verhandler die Beschäftigten im Handel, indem sie in Abrede stellten, dass Teilzeitbeschäftigte im Handel unter Stress zu leiden hätten“, erklärt die KV-Verhandlerin der GPA-djp, Anita Palkovich.

„Die Angestellten im Handel haben immer noch Einstiegsgehälter unter 1.700.- Euro brutto bei Vollzeit. Die Lebenshaltungskosten sind bei den Gütern des täglichen Bedarfs zuletzt stark angestiegen. Jeder zusätzliche Euro für die Angestellten fließt direkt in den Konsum, wovon wiederum insbesondere der Handel profitiert. Mit einer Einzementierung der unteren Gehälter werden wir die Herausforderungen der Zukunft im Handel nicht bewältigen“, appelliert der Vorsitzende des GPA-djp Wirtschaftsbereichs Handel, Martin Müllauer, an die Arbeitgeber.

Wir starten eine Informationsoffensive

„Wir werden die kommenden Tage dafür nutzen, in den Handelsbetrieben für unsere Forderungen nach 100 Euro Gehaltserhöhung, drei zusätzliche Freizeittage und einem Schulstartgeld in den Betrieben zu werben und eine Informationsoffensive starten. Wir gehen davon aus, dass es beim nächsten Termin eine Verhandlungsbereitschaft der Arbeitgeber geben wird“, so Palkovich und Müllauer.
 

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