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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

KV-Abschluss Lagerhausgenossenschaften Oberösterreich, gültig ab 01.01.2018

Die Gehälter im Gehaltsschema werden um 2,3 % erhöht!

Nach durchaus intensiven Verhandlungen konnte am 11. Jän. 2018 in der zweiten Verhandlungsrunde gemeinsam mit dem Land-/Forstarbeiterbund für die Angestellten der Raiffeisen-Lagerhäuser in Oberösterreich folgender Abschluss erzielt werden:

  • Anhebung der kollektivvertraglichen Gehälter um 2,3%.
  • Bestehende Überzahlungen bleiben in der Höhe Aufrecht.
  • Neu: Zuschlag für Samstag-Arbeit ab 13 Uhr im Rahmen der Normalarbeitszeit in Bau- und Gartenmärkten in der Höhe von 30%. Dies wird mit 0,1 Prozentpunkten zum Gesamtabschluss bewertet, wodurch sich der Abschluss mit 2,4% beziffern lässt. (Bisher war Samstag-Arbeit im Rahmen der Normalarbeitszeit zuschlagsfrei.)
  • Die Anhebung der Lehrlingsentschädigung entspricht der des Handels jedoch plus 1 Euro.

Die Einführung des Samstagzuschlags ist ein sehr schöner Erfolg, umso mehr als er nach Aussage der Betriebsrätinnen und Betriebsräte vor allem Frauen zugutekommt, die durchschnittlich deutlich niedrigere Überzahlungen haben als ihre männlichen Kollegen. Da in Zukunft vermehrt mit verlängerten Öffnungszeiten am Samstag zu rechnen ist und diese auch schon konkret geplant werden, wird dieser Zuschlag eine größere Bedeutung bekommen. Aktuell gibt es lediglich in NÖ im Lagerhausbereich einen Samstags-Zuschlag (seit ca. 10 Jahren).

Die Verhandlungen waren durchaus hart, aber immer fair und auf Augenhöhe. Dass dieses Ergebnis zustande gekommen ist, ist vor allem der Solidarität unter den Betriebsrätinnen und Betriebsräten zu verdanken, die in dieser Sache beharrlich ihren Standpunkt zum Samstag-Zuschlag verteidigt und damit einen prozentmäßig etwas niedrigeren Abschluss in Kauf genommen haben. Die Solidarität wurde auch vom Verhandlungsführer der Dienstgeberseite Mag. Helmut Raunig (HRM der RWA) im Schlussstatement anerkennend gewürdigt.

Der Kollektivvertrag tritt mit 01. Jänner in Kraft.

 

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