Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen über Cookies, sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen und die Browsereinstellungen entsprechend anpassen.

GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Wirtschaftsdaten

Konjunkturprognose und Daten zu Inflation, Arbeitsmarkt sowie Produktivität

Die Prognosen werden quartalsweise erstellt, Daten zur Inflation und Arbeitsmarkt werden monatlich aktualisiert.

Eingeloggten Mitgliedern steht im Download außerdem ein Foliensatz zur Wirtschaftslage zur Verfügung (Inflation, Wachstum, Arbeitsmarkt, Produktivität).
 

Prognose auf optimistischem Szenario:
Scharfer, aber kurzer Einbruch der Konjunktur infolge der Coronavirus-Pandemie


Da schwer abzuschätzen ist, wie lange und in welchem Ausmaß die Maßnahmen zur Eindämmung der Virusübertragung in Kraft bleiben, kann bei der aktuellen, vierteljährlichen Konjunkturprognose des WIFO nur in Szenarien gerechnet werden.

Der Prognose liegt die Annahme zugrunde, dass die aktuellen Maßnahmen bis Ende April 2020 in Kraft bleiben, im Mai eine allmähliche Aufhebung der Beschränkungen erfoglt und sodann im Sommer 2020 eine Normalisierung der Lage eintritt. Sodann dürfte die österreichische Wirtschaft 2020 um 2,5 % (WIFO) schrumpfen.

Auf diesen scharfen, kurzen Einbruch könnte wieder eine kräftige wirtschaftliche Erholung im 2. Halbjahr 2020 und 2021 folgen (eine sog. V-Rezession).

Konjunktursituation
Die österreichische Wirtschaft ist infolge der Coronavirus-Pandemie schwer beeinträchtigt. Der dadurch entstandene ökonomische Schock geht sowohl vom Inland als auch vom Ausland aus.

Sowohl die Schließung vieler Geschäfte und Betriebe als auch die Einschränkung der Bewegungsfreiheit seit Mitte März ziehen Umsatzeinbußen und Einkommensverluste im Handel und Dienstleistungsbereich nach sich.

Der Reiseverkehr kam seitdem praktisch zum Erliegen und auch die Industrie kämpft mit Störungen der Lieferketten und der Produktion. Einige Bauunternehmen stellten bereits ihre Tätigkeiten ein.
 

Arbeitsmarkt

Die Umstellung auf Kurzarbeit mildert die Effekte der Krise, so das WIFO. 2/3 des Rückgangs werden durch die Verringerung der Arbeitszeit aufgefangen, etwa die Hälfte durch Kurzarbeit.

Unselbständig aktiv Beschäftigte 2020: - 40.000 (-1,1%)
Zahl der Arbeitslosen: + 42.000
Arbeitslosenquote (nationale Def.): + 8,4 %

Alle Details zur Konjunkturprognose finden Sie eingeloggt im Download-Bereich

Artikel weiterempfehlen