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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
Über 400 TeilnehmerInnen bei Kundgebung vor der Wirtschaftskammer. Über 400 TeilnehmerInnen bei Kundgebung vor der Wirtschaftskammer.

Drucker kämpfen um ihren Kollektivvertrag

Über 400 TeilnehmerInnen bei Kundgebung vor der Wirtschaftskammer

Über 400 TeilnehmerInnen forderten am Dienstag dem 13. Juni vor der Wiener Wirtschaftskammer, Verhandlungen über einen bundesweiten Kollektivvertrag.

Fotos von der Kundgebung finden Sie HIER.

Kein Schutz durch bundesweiten Kollektivvertrag

Die rund 9.500 Beschäftigten des grafischen Gewerbes müssen demnächst ohne den Schutz eines bundesweiten Kollektivvertrags arbeiten.  Das Bundeseinigungsamt hat dem Antrag des Verbands Druck & Medientechnik, nicht länger Kollektivvertragspartner sein zu wollen, stattgegeben. Der Bescheid der Aberkennung wird mit der Kundmachung im Amtsblatt der Wiener Zeitung rechtswirksam, damit ist der grafische Kollektivvertrag obsolet. Die Kollektivvertragsfähigkeit fällt zurück auf die gesetzliche Interessensvertretung, das sind die Wirtschaftskammern in den Bundesländern.

Empörung über Verzögerungstaktik

Wir wollen und werden keinen kollektivvertragsfreien Zustand akzeptieren und halten auch Verhandlungen über Kollektivverträge auf Landesebene der Wirtschaftskammern nicht für zielführend, weil das zu gravierenden Wettbewerbsverzerrungen führen würde. Die Beschäftigten des grafischen Gewerbes Österreich sind über die bisherige Verzögerungstaktik der Fachgruppe Druck in der Wirtschaftskammer Österreich empört und fordern Verhandlungen über einen bundesweiten Kollektivvertrag für alle Beschäftigten.

"Wir sind bereit, mit allen uns zu Verfügung stehenden Mitteln für unseren Kollektivvertrag zu kämpfen! Wir stehen hinter unseren BetriebsrätInnen und unserer Gewerkschaft",  heißt es in der einstimmig angenommenen Resolution.

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