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BetriebsrätInnenkonferenz der PROPAK-Industrie

Nachdem die Verhandlungen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der PROPAK-Industrie in der dritten Verhandlungsrunde ohne Ergebnis unterbrochen werden mussten, wurde zur Information und Beratung der weiteren Vorgangsweise eine österreichweite Konferenz mit allen BetriebsrätInnen der Branche abgehalten.

Da das zurzeit vorliegende Angebot der Arbeitgeber in keiner Weise die von den Beschäftigten in den Betrieben geforderten sowie erbrachten Leistungen wiederspiegelt und auch deutlich unter anderen bereits getätigten Lohn- und Gehaltsabschlüssen in der Industrie liegt, wurde von den rund 70 anwesenden BetriebsrätInnen nachfolgende Resolution einstimmig beschlossen.

Resolution der PROPAK-INDUSTRIE BetriebsrätInnen-Konferenz
am 12. Februar 2019


Die Kollektivvertragsverhandlungen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der PROPAK-Industrie wurden in der dritten Verhandlungsrunde am 4. Februar 2019 ohne Ergebnis unterbrochen.

Die Arbeitgeberseite hat in ihrem fünften Angebot folgendes vorgeschlagen:

  •  Erhöhung der IST-Löhne und Gehälter um 2,4%.
  •  Erhöhung der Mindestlöhne und Gehälter um 2,65%.
  •  Mindestbetrag Euro 55,--
  •  Geringe Verbesserungen im Rahmenrecht
     

Das aus Sicht der Arbeitgeber bereits schon mehrmals verbesserte Angebot, spiegelt in keiner Weise die von den Beschäftigten in den Betrieben geforderten sowie erbrachten Leistungen wieder. Dieses Angebot ist damit unzureichend und liegt auch deutlich unter anderen bereits getätigten Lohn- und Gehaltsabschlüssen in der Industrie.

Die Beschäftigten in der industriellen Produktion von Produkten aus Papier und Karton (PROPAK) haben sich eine faire Lohn- und Gehaltserhöhung auf dem Niveau der guten Industrieabschlüsse verdient, welche auch zur realen Stärkung der Kaufkraft beiträgt.
Auch ist es an der Zeit für rahmenrechtliche Verbesserungen im Kollektivvertrag.

Die PROPAK-Industrie BetriebsrätInnen-Konferenz beschließt für den Fall, dass die Arbeitgeber bei der nächsten Verhandlungsrunde am 13. Februar 2019 weiterhin keine entsprechenden Angebote vorlegen, Betriebsversammlungen in den Betrieben abzuhalten, bei denen die ArbeitnehmerInnen über den Verlauf der Verhandlungen informiert werden und die weiteren Vorgangsweisen und gewerkschaftlichen Maßnahmen beschlossen werden.

Die BetriebsrätInnen stehen hinter ihrer Gewerkschaft und sichern dem Verhandlungsteam zur Durchsetzung unserer berechtigten Anliegen jede notwendige Unterstützung zu.

Beschlossen bei der BetriebsrätInnen-Konferenz der PROPAK-Industrie am 12. Februar 2019 in Leonding.

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