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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

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KV-Verhandlungen 2019 in der PROPAK-Industrie gestartet

Die Kollektivvertragsverhandlungen für die Beschäftigten in der PROPAK Industrie Österreichs haben am 28. Jänner 2019 traditionell mit einem Wirtschaftsgespräch begonnen.

Zu Beginn erläuterte die Gewerkschaft das umfangreiche Forderungsprogramm für die ArbeiterInnen und Angestellten.
Danach erörterten die Arbeitgeber die gesamtwirtschaftliche Situation der Branche und wiesen auf deren weiterhin schwierige Lage hin. In den ersten drei Quartalen des Jahres 2018 entwickelten sich zwar die Mengen und der Wert durchaus zufriedenstellend, jedoch konnten die steigenden Rohstoffpreise und Vorleistungen nur teilweise an die Kunden weitergegeben werden.
Von Seiten der Gewerkschaft wurde allerdings auf die solide wirtschaftliche Lage der Unternehmungen und die hohe Exportquote verbunden mit einer guten Wettbewerbsfähigkeit hingewiesen. Dieses ist nicht zuletzt auf die enorme Leistungsbereitschaft der Beschäftigten zurückzuführen. Die Inflationsrate ist mit 2,0% gegenüber dem Vorjahr nahezu gleichgeblieben. Die Kosten für Energie, Mieten und den täglichen Einkauf sind im Vergleich zum Vorjahr aber deutlich höher gestiegen.
Das Wirtschaftswachstum wird in Österreich für das Jahr 2018 mit rund 2,7% prognostiziert.
Daher fordert die GPA-djp Verhandlungskurie einen vernünftigen Reallohn- und Gehaltszuwachs für die Beschäftigten in der Branche und auch notwendige, rahmenrechtliche Verbesserungen.
Die Position der Arbeitgeber lässt aber sehr schwierige Verhandlungen erwarten, da in ihrer Sichtweise rahmenrechtliche Verbesserungen für die Beschäftigten überzogen sind bzw. nur in Verbindung mit Kostensenkungen erfolgen können. 
 
Die nächste Verhandlungsrunde findet am 29. Jänner 2019 statt.

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