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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

3. Verhandlungsrunde Chemische Industrie

Arbeitgeberangebot unzureichend
Die dritte Verhandlungsrunde war sehr enttäuschend. Sie begann wieder mit einer intensiven Diskussion zu den Rahmenrechtsforderungen. Mittlerweile haben wir sämtliche Forderungen bereits mehrmals diskutiert, und die Argumente auf beiden Seiten sind erschöpft. Leider gab es von Seiten der Arbeitgeber keine weiteren Zusagen zu unseren wichtigen Forderungspunkten, obwohl wir zu mehreren Arbeitgeberforderungen unsere Gesprächsbereitschaft signalisiert haben. In anderen Branchen haben die Arbeitgeber sehr wohl erkannt, dass es Kompensationen für das Arbeitszeitverlängerungsgesetz geben muss.
 
Nach mehrstündigen Verhandlungen fanden die ersten Gespräche zu den Lohn- und Gehaltserhöhungen statt. Aufgrund der für uns geringen Bewegung der Arbeitgeber im Rahmenrecht stellten wir unsere Forderung in der Höhe von 3,9 % und mindestens € 100,00 auf. 
 
Die Arbeitgeber zeigten sich überrascht über unsere „unverschämte“ Forderung und gaben uns ein Angebot in der Höhe von 2,7 %. 
 
Da wir für diesen Tag keine Einigung in angemessener Höhe in Aussicht sahen, unterbrachen wir in den späten Abendstunden die dritte Verhandlungsrunde. 
 
 
Wir in der BR-Konferenz am 24. April beschlossen finden am 29. April Betriebsversammlungen statt um die Kolleginnen und Kollegen über den unerfreulichen Stand der Verhandlungen zu informieren und die beiliegende Resolution zu beschließen.
 
Die Verhandlungen werden am 29. April fortgeführt.
 

 

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