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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

OECD-Statistik bestätigt Spitzenposition Österreichs bei Kollektivvertragsabdeckung

Katzian: Erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre macht sich auch positiv bei Mitgliederentwicklung bemerkbar

Eine aktuelle Statistik der OECD zur Tarifbindung von ArbeitnehmerInnen bescheinigt Österreich eine hervorragende Spitzenposition. Fast alle österreichischen ArbeitnehmerInnen, 62% der deutschen, aber nur 14% der Arbeitnehmer in den USA sind abgesichert durch Kollektivverträge, die für Mindeststandards und rechtliche Sicherheit in den Arbeitsverhältnissen garantieren. An dieser für die österreichische Gewerkschaftsbewegung erfreulichen Entwicklung hat die GPA-djp, die jährlich 175 Kollektivverträge verhandelt, einen wichtigen Anteil.

„Diese Fakten zeigen den konkreten Erfolg innovativer Kollektivvertragstätigkeit in jungen Branchen, wo es der unter anderem GPA-djp, die einen großen Teil der verhandelten Kollektivverträge abdeckt,   in den letzten Jahren gelungen ist, eine kollektivvertragliche Struktur zu etablieren, etwa im IT-Bereich, dem privaten Gesundheitsbereich, in der Erwachsenenbildung, bei den Arbeitskräfteüberlassern und in Call-Centern“, zeigt sich der Vorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) Wolfgang Katzian erfreut.

„Diese Entwicklung ist kein Ausruhen auf einer langjährigen sozialpartnerschaftlichen Tradition, sondern konkreter Ausdruck erfolgreicher Kollektivvertragspolitik der jüngsten Vergangenheit. Diese und weitere Erfolge finden auch Ausdruck in einem Mitgliederzuwachs, den die GPA-djp seit mehreren Jahren zu verzeichnen hat. Es stimmt also nicht, dass Gewerkschaften einem unabwendbaren Trend in Richtung  Schwächung und Einflusslosigkeit unterliegen. Innovative Gewerkschaftspolitik, die nahe beim Menschen ist und sich neuen Herausforderungen stellt, wird auch honoriert“, zeigt sich Katzian für die Zukunft optimistisch.

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