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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
Symbolbild Bilderbox

KV-Gas/Wärme: KV-Abschluss mit dem Fachverband Gas/Wärme 2018

Der aktuelle Kollektivvertrag steht zum Downloaden zur Verfügung

Die Verhandlungen der Gewerkschaften GPA-djp und PRO-GE über einen einheitlichen Kollektivvertrag Metallindustrie wurden am 20. November mit dem Fachverband der Gas- & Wärmeversorgungsunternehmungen erfolgreich fortgesetzt.

Der Abschluss im Detail:

Gehaltsrechtliche Verbesserungen:

Erhöhung der kollektivvertraglichen Mindestgehälter in den BG A-B um 3,6 %, C-F um
3,5 %, BG G um 3,4 %, BG H um 3,2 %, BG I um 3,1 % und BG J-K um 3,0%.

Erhöhung der IST-Gehälter:

Die IST-Gehälter aller am 31.10.2018 im Betrieb beschäftigten ArbeitnehmerInnen sind im gleichen prozentuellen Ausmaß zu erhöhen, wie dies für die Mindestgehälter vorgesehen ist, mindestens aber um 80 EUR. Für die am wenigsten verdienenden KollegInnen ergibt sich aus der Anwendung des Mindestbetrages eine IST-Erhöhung von bis zu 4,3 %.

Erhöhung der Lehrlingsentschädigung um bis zu 16 Prozent

Die Lehrlingsentschädigungen für die rund 6.600 Lehrlinge der Metalltechnischen Industrie werden kräftig angehoben:

Im 1.Lehrjahr um 100 Euro,
im 2.Lehrjahr um  90 Euro,
im 3.Lehrjahr um  80 Euro und
im 4.Lehrjahr um  70 Euro.

Die Aufwandsentschädigungen steigen uim Durchschnitt um 2,1 Prozent. Die kollektivvertraglichen Zulagen steigen um 3,5 Prozent. Die Ausnahme ist die Nachtschicht- bzw. Nachtarbeitszulage. Diese wird verbessert und in vier Jahresetappen um rund sieben Prozent pro Jahr erhöht.

Rahmenrechtliche Verbesserungen:

Überstundenzuschlag in Zeit oder Geld: 100 Prozent für die elfte und zwölfte und nach der 50. Stunde ab 1.7.2019

Bezahlte Pause von zehn Minuten bei Arbeitszeiten über zehn Stunden

Arbeit an vier Sonn- und Feiertagen im Jahr: Zuschlag von 150 Prozent in Zeit oder Geld

11. und 12. Arbeitsstunde: Bessere Absicherung des Ablehnungsrechtes

Um auch das Recht der ArbeitnehmerInnen auf Ablehnung von Überstunden zu stärken, beschlossen die KV-Partner ein Monitoring einzuführen. Sollte es zu Verstößen gegen das sogenannte Freiwilligkeitsprinzip kommen, werden die Sozialpartner sich gemeinsam dieser Fälle annehmen. Sollten sich diese häufen, werden konkrete Regelungen im Kollektivvertrag festgeschrieben.

Der aktuelle Kollektivvertrag steht zum Downloaden zur Verfügung.

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