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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

KV-Metallindustrie: Auch dritte Runde brachte kein Ergebnis

Die Kollektivvertragsverhandlungen für die Metallindustrie wurden von den Gewerkschaften GPA-djp und PRO-GE mit dem Fachverband der Metalltechnischen Industrie (FMTI) fortgesetzt.

Aber auch die dritte Verhandlung endete am Dienstag den 15. Oktober gegen 19 Uhr, nach rund acht Stunden, ohne Ergebnis. "Trotz intensiver Verhandlungen haben die Arbeitgeber noch kein Gegenangebot zu unserer Forderung nach einer Lohn- und Gehaltserhöhung von 4,5 Prozent gemacht", erklärte Rainer Wimmer, Chefverhandler der Produktionsgewerkschaft, Dienstagabend. Die Gewerkschaften GPA-djp und PRO-GE fordern neben der 4,5 Prozent Lohn- und Gehaltserhöhung, mindestens 100 Euro mehr und Verbesserungen im Rahmenrecht. Letzteres stand bislang auch im Mittelpunkt der Verhandlungen. Lediglich die für die Verhandlungen relevante Inflationsrate mit rund 1,8 Prozent konnte seither außer Streit gestellt werden.

Vierte Runde ab 9:30 Uhr

Die nächste und damit vierte Verhandlung mit dem FMTI findet bereits am Mittwoch, den 16. Oktober ab 9:30 Uhr in der Wirtschaftskammer Österreich in Wien statt. "Wir erwarten uns ein ordentliches Arbeitgeberangebot von den Verhandlern. Die Beschäftigten haben sich einen fairen Anteil am Erfolg des letzten Jahres verdient", sind sich die beiden Chefverhandler Wimmer und Karl Dürtscher (GPA-djp) einig.

Und jährlich grüßen die Gewitterwolken

Zuletzt hatte der FMTI öffentlich die wirtschaftliche Entwicklung beklagt. „Das Herbeireden von Gewitterwolken ist nichts anderes als das jährliche Verhandlungsritual der Arbeitgeber. Die Arbeitnehmer sollen sich in Verzicht üben, während die Unternehmer sich mit Rekordausschüttungen hemmungslos bedienen", zeigte PRO-GE Vorsitzender Rainer Wimmer vor der dritten Verhandlung dafür wenig Verständnis. "Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben sich mit ihrer Arbeit einen guten Abschluss verdient.“ Sollte auch die vierte Verhandlungsrunde  scheitern, sind Gewerkschaften und BetriebsrätInnen gezwungen, den Druck zu erhöhen. Dennoch würde weiterhin die Chance auf einen Abschluss bestehen, sagen die Chefverhandler. "Allerdings müssen die Arbeitgeber dazu die nächtliche Nachdenkpause nutzen und am Mittwoch zielgerichtete Verhandlungen möglich machen", so Wimmer und Dürtscher

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