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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
Rudolf Wagner Rudolf Wagner
BetriebsrätInnen aus Wien, Niederösterreich und dem Burgenland beschließen in Vösendorf die weitere Vorgehensweise. BetriebsrätInnen aus Wien, Niederösterreich und dem Burgenland beschließen in Vösendorf die weitere Vorgehensweise.
Auch in Salzburg und Vorarlberg trafen sich BetriebsrätInnen. Auch in Salzburg ...
Auch in Salzburg und Vorarlberg trafen sich BetriebsrätInnen. ... und Vorarlberg trafen sich BetriebsrätInnen.

KV-Metallindustrie: 1.300 BetriebsrätInnen setzen deutliches Signal

Betriebsversammlungen, falls FMMI-Verhandlung am 3. November scheitert

Am 28. Oktober fanden aufgrund der Lohn-und Gehaltsverhandlungen mit dem Fachverband Maschinen- und Metallwarenindustrie (FMMI) österreichweit BetriebsrätInnen-Konferenzen statt. Rund 1.300 TeilnehmerInnen informierten sich über den Stand der Kollektivvertragsverhandlungen.

Bilder von der BetriebsrätInnen-Konferenz in >> Vösendorf und in >> Linz

Vor allem herrscht große Verärgerung über die Vorgehensweise des FMMI: Nach drei Verhandlungsrunden gibt es noch immer kein Angebot für Lohn- und Gehaltserhöhungen. „Die Stimmung unter den BetriebsrätInnen ist eindeutig. Allein die Zahl der TeilnehmerInnen spricht eine deutliche Sprache. Wir hoffen, dass die Verhandler des FMMI an einer sozialpartnerschaftlichen Lösung interessiert sind", sagen Rainer Wimmer (PRO-GE) und Rudi Wagner (GPA-djp).

Verhandlungen auf Augenhöhe gefordert

In einer einstimmig beschlossenen Resolution fordern die BetriebsrätInnen „Verhandlungen auf Augenhöhe und einen wertschätzenden Umgang mit den Beschäftigten“. Die Forderung für Lohn- und Gehaltserhöhungen um drei Prozent bleibt weiter aufrecht, denn es waren die ArbeitnehmerInnen, die den wirtschaftlichen Erfolg der Branche erarbeitet haben. „Die wirtschaftliche Situation ist sehr solide, die Produktivität in der Sachgütererzeugung steigt und die Unternehmen konnten die Gewinne erhöhen“, so Wimmer und Wagner.

Entscheidung am 3. November

Die vierte Verhandlung mit dem FMMI findet am 3. November statt. Sollten auch diese Verhandlungen zu keinem Ergebnis führen, werden in den FMMI-Betrieben am 7. und 8. November Betriebsversammlungen abgehalten und weitere Maßnahmen beschlossen. „Der 3. November wird entscheiden, wie stürmisch diese Kollektivvertragsrunde noch werden wird. Es liegt an den Arbeitgebern“, sagen Wimmer und Wagner.

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