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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Abschluss für 75.000 Angestellte im Metallgewerbe 2019

Der aktuelle Kollektivvertrag steht zum Downloaden zur Verfügung

Am 10. 12. 2018 fand sich das Metallgewerbeteam der GPA-djp in der Wirtschaftskammer ein, um die zweite Runde der Kollektivvertragsverhandlungen für die Angestellten zu bestreiten.
Da zwischen der ersten Verhandlung am 15. 10. 2018 und diesem Termin viel Zeit vergangen war und dazwischen der Arbeitskampf in der Industrie geführt wurde bzw. Abschlüsse erzielt wurden, gab es einiges im Vorfeld taktisch zu besprechen bzw. festzulegen.

Nach einer kurzen Begrüßung wurde der Vormittag dafür verwendet den Verhandlungsstand von der ersten Runde nochmals durchzusprechen. Dabei erfüllten die Arbeitgebervertreter leider unsere Erwartungen, indem sie sich inhaltlich von den früheren Gesprächen distanzierten.

Daraufhin versuchten wir bis in die frühen Abendstunden ein neues Paket zu schnüren.
Leider entsprachen die Forderungen und Zugeständnisse der Arbeitgeber niemals einem vernünftigen Austauschverhältnis, weswegen wir in den Abendstunden unsere gesamte Energie auf den Gehaltsabschluss konzentrierten.

Nachdem wir dabei mehrmals vor dem Abbruch standen, gelang es der Verhandlungsspitze gegen 22:30 Uhr ein Ergebnis zu erzielen, welches vom großen Verhandlungsteam einstimmig angenommen wurde:

Die IST und KV Gehälter der Verwendungsgruppe 1 bis 4 steigen um 3,3%
Die IST und KV Gehälter der Verwendungsgruppe 5 steigen um 3,1%
Die IST und KV Gehälter der Verwendungsgruppe 6 steigen um 3,0%
Die Sondervergütung gem. § 6 RKV steigt um 3,3%  
Die Reiseaufwandsentschädigung (ohne KM Geld) steigt um 3,3%

Die Lehrlingsentschädigung steigt um bis zu 14% auf:
€ 620,- im ersten Lehrjahr
€ 800,- im zweite Lehrjahr
€ 975,- im dritten Lehrjahr und
€ 1.325,- im vierten Lehrjahr



„Damit liegen wir mit unseren Erhöhungen im Industrieschnitt und können stolz einen satten Gehaltszuwachs in einer bis dahin nicht realisierten Höhe verkünden“, erläutert Verhandlungsleiter Winkelmayer. „Die Forderung nach einer Abschaffung der KV Norm zur Limitierung der zuschlagsfreien Arbeit bei Gleitzeit konnten wir abwehren. Damit sind wir der ÖGB weiten Verpflichtung nachgekommen.“

Der aktuelle Kollektivvertrag steht zum Downloaden zur Verfügung.

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