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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Einstufungskriterien

Anhand von Einstufungskriterien wird das monatliche Mindestgehalt eruiert ("gefunden"). Die Einstufungskriterien sind zumeist:

Die ausgeübte Tätigkeit 
In fast allen Kollektivverträgen werden berufliche Tätigkeiten beschrieben, die Grundlage für die Gehaltsfindung sind. Zumeist werden diese Tätigkeitsbeschreibungen mit einer ergänzenden, beispielhaften Aufzählung von Berufsbezeichnungen ergänzt. Diese Aufgabe ist ausschließlich dem Kollektivvertrag vorbehalten. 

Qualifikationserfordernisse und/oder berufliche Erfahrung
Ergänzend zur tatsächlich ausgeübten Tätigkeit werden in einigen Gehaltsschematas auch qualifikatorische Mindestanforderungen, oder Mindestanforderungen einer bestimmten praktischen Berufserfahrung verlangt um in eine bestimmte Verwendungs- (Beschäftigungs-)gruppe eingestuft werden zu können.
 

Anrechnung von Vordienstzeiten 
Ein dritter wesentlicher Punkt bei der Einstufung ist die Anrechnung von Vordienstzeiten. Das Gesetz kennt - mit Ausnahme des Urlaubsrechtes - keine Vorschriften zur Anrechnung von Vordienstzeiten. Lediglich der Kollektivvertrag regelt, in welcher Höhe Vordienstzeiten für die Einstufung angerechnet werden. Die Vorschriften zur Anrechnung sind von Kollektivvertrag zu Kollektivvertrag unterschiedlich.

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