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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
Barbara Teiber, Geschäftsführende Vorsitzende Barbara Teiber, Geschäftsführende Vorsitzende

Teiber zum Papa-Urlaub: Regierung lässt sich von EU-Parlament überholen

Rechtsanspruch auf Papamonat überfällig, Verschiebetaktik unwürdiges Schauspiel

Barbara Teiber, Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) begrüßt ausdrücklich den vom EU-Parlament beschlossenen Papa-Urlaub und richtet sich an die österreichische Bundesregierung: "Die Verschiebetaktik der Regierung ist unwürdig. Es ist höchst an der Zeit für einen gesetzlichen Anspruch auf den Papamonat!"

Ankündigungspolitik ohne Substanz

"Die Regierung hat den Papamonat angekündigt, verschoben, wieder abgesagt und erneut angekündigt. Gekommen ist er bis heute nicht", kritisiert die Gewerkschafterin und sagt weiter: "Wie bei der Anrechnung von Karenzzeiten erleben wir auch beim Papamonat eine reine Ankündigungspolitik ohne Substanz. Österreich hat sich vom EU-Parlament überholen lassen, jetzt ist es Zeit, nachzuziehen."

Rechtsanspruch in der Elektro- und Elektronikindustrie durchgesetzt

Die Gewerkschaften hätten den Papamonat oben auf der Agenda, so Teiber: "Erst diese Woche haben wir den Rechtsanspruch auf den Papamonat in der Elektro- und Elektronikindustrie kollektivvertraglich durchgesetzt. Eigentlich ist aber die Regierung gefordert, einen gesetzlichen Anspruch für alle Väter in Österreich zu schaffen."

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