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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
Karl Dürtscher, Bundesgeschäftsführer Karl Dürtscher, Bundesgeschäftsführer

Dürtscher zu Karenzzeiten: Zurufe von Wöginger sind entbehrlich

Will nur von Scherbenhaufen Arbeitszeitgesetz ablenken

"Dass im Bereich der GPA-djp in der Mehrheit der Kollektivverträge eine Anrechnung der Karenzzeiten bereits erreicht wurde, ist allein unserer gewerkschaftlichen Initiative der letzten Jahre geschuldet. Von Seiten der derzeitigen Regierungsparteien ÖVP und FPÖ gab es bislang keine nennenswerte Unterstützung", erklärt der Bundesgeschäftsführer der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp), Karl Dürtscher.

Arbeitnehmerfreundlichkeit bei Arbeitszeit beweisen

"Wir begrüßen, wenn Parteien wichtige gewerkschaftliche Themen unterstützen, die bislang in dieser Frage durch Ignoranz geglänzt haben. Das Ganze riecht aber schon sehr nach Ablenkungsmanöver. Wir sind derzeit primär damit beschäftigt, den Scherbenhaufen in Sachen Arbeitszeitgesetz, der unter maßgeblicher Beteiligung von Abgeordnetem Wöginger angerichtet wurde, auf der Ebene der Kollektivverträge zu reparieren. In Sachen Arbeitszeit hätte Wöginger längst Arbeitnehmerfreundlichkeit beweisen können", so Dürtscher.

Brauchen keine Zurufe der Politik

"Um den Weg, auf Ebene der Kollektivverträge mehr Einkommensgerechtigkeit herzustellen, fortzusetzen, brauchen wir keine Zurufe der Politik. Eine sofortige gesetzliche Regelung in Sachen Karenzanrechnung wäre jedoch zu begrüßen, weil neben Teilbereichen der Wirtschaftskammer, die sich bislang beharrlich geweigert haben, Reglungen zuzulassen auch freiwillige Verbände und wenige kollektivvertragsfreie Bereiche erfasst würden", so Dürtscher abschließend.

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