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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
Ilse Fetik, Frauenvorsitzende der GPA-djp
Alois Bachmeier, stv. Bundesgeschäftsführer Alois Bachmeier, stv. Bundesgeschäftsführer

Rechtsanspruch auf Papamonat in allen Kollektivverträgen verankern!

Väterbeteiligung braucht auch die Rückendeckung der Arbeitgeber

"Ein Papamonat ist eine sehr effektive Maßnahme, um die Beteiligung von Vätern an der Kindererziehung zu steigern. Mit der Neuregelung des Kindergeldbetreuungsgelds haben Väter seit dem 1. März 2017 zwar Anspruch auf finanzielle Unterstützung, wenn sie den Papamonat nehmen, es fehlt aber der Rechtsanspruch. Dieser kann im Kollektivvertrag verankert werden", begrüßt Ilse Fetik, Frauenvorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) die Forderung der Arbeitnehmer-VertreterInnen in der Metallindustrie.

Unternehmen würden von der Sozialkompetenz profitieren

Nicht nur betroffene Väter und deren Familien, sondern natürlich auch Unternehmen würden von der Sozialkompetenz profitieren, die ihre Beschäftigten durch Kinderbetreuung erlernen, ergänzt Alois Bachmeier, stv. Bundesgeschäftsführer der GPA-djp. "Für die Arbeitgeber, die keine Gelegenheit auslassen, zu betonen, wie wichtig ihnen ein angenehmes Klima im Betrieb und das gute Einvernehmen mit ihren Beschäftigten ist, müsste es also eine Selbstverständlichkeit sein, allen Vätern einen Papamonat zu gewähren. Wir werden den Rechtsanspruch darauf ab sofort in allen Kollektivvertragsverhandlungen fordern."

Schritt in Richtung Gleichstellung

Erst wenn unbezahlte Arbeit wie Kinderbetreuung von Frauen und Männern zu gleichen Teilen übernommen wird, komme man der echten Gleichstellung näher, so Fetik und Bachmeier abschließend: "Väterbeteiligung braucht die Rückendeckung der Arbeitgeber durch klare Rahmenbedingungen und die arbeitsrechtliche Absicherung im Kollektivvertrag."

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