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Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
Mit Anfang 2016 sind wichtige Änderungen im Mutterschutzgesetz und im Väterkarenzgesetz in Kraft getreten. Foto: Kolinko Fotolia.com

Neuerungen für Eltern

Mit Anfang 2016 sind wichtige Änderungen im Mutterschutzgesetz und im Väterkarenzgesetz in Kraft getreten.

Freie Dienstnehmerinnen, die ein Kind erwarten, sind ab sofort besser geschützt. Sie sind erstmals in den Geltungsbereich des Mutterschutzgesetzes einbezogen und haben nun ein individuelles und absolutes Beschäftigungsverbot vor und nach der Entbindung. Werden sie wegen ihrer Schwangerschaft oder bis vier Monate nach der Geburt gekündigt, haben sie nun die Möglichkeit, die Kündigung bei Gericht anzufechten. Verbesserungen gibt es auch für Pflegeeltern. Sie sind leiblichen Eltern und Adoptiveltern beim Anspruch auf Karenz und Elternteilzeit in Zukunft gleichgestellt.

Kündigungsschutz bei Fehlgeburt

Einen 4-wöchigen Kündigungsschutz gibt es in Zukunft für Frauen, die eine Fehlgeburt hatten. Sollte die Arbeitnehmerin nach Ablauf der vier Wochen gekündigt werden, weil vermutet wird, dass sie bald wieder schwanger wird, kann die Kündigung nach dem Gleichbehandlungsgesetz bei Gericht bekämpft werden.

Verbesserung für gleichgeschlechtliche Paare

Auch für gleichgeschlechtliche Paare gibt es Verbesserungen. Frauen, deren eingetragene Partnerin oder Lebensgefährtin durch medizinisch unterstützte Fortpflanzung ein Kind bekommt, haben künftig ebenfalls Anspruch auf Elternkarenz.

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