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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Rechtsschutz: 2016 über 95 Millionen Euro für Mitglieder erkämpft

Allein über 77 Millionen Euro für Beträge im Zuge von Sozialplänen

Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) konnte im Jahr 2016 95,2 Millionen Euro im Rahmen des gewerkschaftlichen Rechtsschutzes für ihre Mitglieder erstreiten. Ein wesentlicher Teil des Gesamtbetrages, nämlich über 77 Millionen Euro, entfällt auf Beträge der - von der GPA-djp durchgesetzten - Sozialpläne. Der aktive Rechtsschutz der GPA-djp beinhaltet Interventionen im Betrieb, Vertretung vor dem Arbeits- und Sozialgericht sowie Rechtshilfe in Exekutions- und Insolvenzverfahren.

Sozialplan ist wohl wichtigstes Instrument

"Die Steigerung des Betrages im Zuge von Sozialplänen zeigt, dass die wirtschaftlichen Probleme der österreichischen Unternehmen nicht gänzlich überwunden sind. Angesichts der allgemeinen Lage auf dem Arbeitsmarkt ist es natürlich besonders wichtig, gerade jene ArbeitnehmerInnen, die im Zuge von Einsparungsmaßnahmen oder Standortverlegungen ihren Arbeitsplatz verlieren, gut zu vertreten und sie finanziell so weit abzusichern, dass es ihnen möglich ist, die Zeit bis zur nächsten Beschäftigung zu überbrücken. Der Sozialplan ist diesbezüglich das wohl wichtigste Instrument", erklärt der stv. Bundesgeschäftsführer der GPA-djp Günther Trausznitz.

Erstrittene Summe übersteigt die Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen

Die jährlich erstrittene Summe des Rechtsschutzes der GPA-djp übersteigt bei weitem die Einnahmen durch Mitgliedsbeiträge. GPA-djp-Mitglieder erhalten jedoch nicht nur Geld und Einkommen durch Rechtsdurchsetzung sondern ersparen sich durch kostenlose Rechtsberatung im Falle von arbeitsrechtlichen Konflikten auch hohe Anwaltskosten. Erste Anlaufstelle ist die jeweilige GPA-djp-Regionalgeschäftsstelle.

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