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Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Überstunden (-pauschale)

Bei Vorliegen eines erhöhten Arbeitsbedarfes können Überstunden geleistet werden. In der Regel darf die tägliche Arbeitszeit aber 10, die wöchentliche 50 Stunden (im Durchschnitt 48 Stunden) nicht überschreiten.

Die Berechnung des Entgelts für Überstunden ist gesetzlich geregelt; viele Kollektivverträge haben allerdings günstigere Bestimmungen. Grundsätzlich besteht auch die Möglichkeit, dass Überstunden durch Zeitausgleich konsumiert werden, wobei eine Überstunde mit 50 %igem Zuschlag 1,5 Stunden an Zeitausgleich und eine Überstunden mit 100 %igem Zuschlag 2 Stunden an Zeitausgleich ausmacht.

Wenn Sie im Dienstvertrag oder Dienstzettel ein Überstundenpauschale vereinbart haben, bedeutet dies, dass Überstunden, welche geleistet werden, im Ausmaß dieses Pauschales abgegolten sind. Leisten Sie allerdings regelmäßig mehr als die vereinbarten Überstunden, sind die über das Pauschale hinausgehenden Stunden gesondert zu honorieren.

Formulierungen wie "damit sind alle Mehrleistungen abgegolten" sind sehr problematisch, teilweise sogar rechtsunwirksam. Wir empfehlen Ihnen, sich diesbezüglich bei der GPA-djp beraten zu lassen.

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