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Soziales Audit - Teil 5

Managementmassnahmen auf dem Prüfstand

Neue Managementmaßnahmen benötigen eine längere Entwicklungszeit, sie entstehen nicht über Nacht. Der Zeitraum der Entwicklungsphase kann dafür genutzt werden, um die Managementmaßnahmen maßgeblich zu beeinflussen. Allerdings sind zum Zeitpunkt der Entwicklung der neuen Managementmethoden die späteren Auswirkungen noch nicht sicher abzuschätzen, erst im Echtbetrieb stellt sich die Wahrheit heraus. Dennoch können die Managementmethoden schon während ihrer Entwicklung, aber auch später, wenn sie schon eingeführt wurden, nach folgenden Kriterien beurteilt werden:

  • Soziale Verantwortlichkeit / Nachhaltigkeit: Verfolgt das Unternehmen soziale und ökologische Ziele gleichwertig mit den ökonomischen Zielen in einer langfristigen Perspektive?
  • Kollektive Mitbestimmung: Ist die Beteiligung der betrieblichen Interessensvertretung an der Managementmaßnahme definiert?
  • Lernen: Ist kontinuierliches Lernen ein fixer Bestandteil der Managementmaßnahme?
  • Kommunikations- und Konfliktkultur: Ist die Managementmaßnahme durch einen offenen und konstruktiven Umgang mit Kommunikation und Konflikten gekennzeichnet?
  • Arbeitsbewältigung: Wird auf eine optimale Arbeitsbewältigung geachtet?
  • Chancengleichheit: Wird die Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Beschäftigten als Ressource betrachtet?
  • Direkte Mitbestimmung am Arbeitsplatz: Sind die von Managementmaßnahmen betroffenen MitarbeiterInnen an der Planung, Ausführung und Evaluierung in verbindlicher Form beteiligt?
  • Evaluierung / Soziales Audit: Werden die Auswirkungen der Managementmethoden auf die betroffenen MitarbeiterInnen regelmäßig erhoben und werden gegebenenfalls Verbesserungsmaßnahmen eingeleitet?

Das Bewertungsverfahren stellt einen großen Nutzen für die BetriebsrätInnen im Umgang mit Managementmaßnahmen dar. Es bietet die Grundlage für ein strategisches Handeln des Betriebsrates bei der Diskussion, der Einführung und beim Beobachten einer bereits eingesetzten Managementmaßnahme.

Eingeloggten Mitgliedern steht die Broschüre im Download zur Verfügung.
Bestellung der Druckversion per E-Mail unter: service@gpa-djp.at

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