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Titelblatt der Brosschüre

Krankenstand verboten?

Fragwürdige Maßnahmen unter dem Deckmantel eines effizienten "Krankenstandsmanagements"

Viele MitarbeiterInnen erscheinen auch dann am Arbeitsplatz, wenn sie krank sind. Ursache dafür ist oft die Angst um den Arbeitsplatz. Der sogenannte „Präsentismus“ wird zunehmend zum Problem, denn kranke ArbeitnehmerInnen sind weniger leistungsfähig, stecken andere an, und Langzeitkrankenstände, etwa durch Burn-out, nehmen zu. Diese Entwicklung ist gesundheitspolitisch bedenklich und gefährdet wichtige Errungenschaften wie die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall.


Das sogenannte „Fehlzeitenmanagement“ ist in vielen Unternehmen dank technischer Möglichkeiten zur Aufbereitung von Krankenstandsdaten zu einem fixen Bestandteil des Personalmanagements geworden. Leider haben sich dabei „fragwürdige Methoden“ eingeschlichen, die tendenziell Druck erzeugen, krank zur Arbeit zu gehen. Beispiele dafür sind standardisierte, verbindliche Krankenstandsrückkehrgespräche und Krankenstandsratings.

"Krankenstand verboten?"

Die neu überarbeitete Broschüre „Krankenstand verboten?“ zeigt diese bedenklichen Entwicklungen auf und gibt Tipps, wie die datenschutz- und arbeitsrechtlichen Regelungen genutzt werden können, um Missbrauch zu verhindern und einen verantwortungsvollen Umgang mit Krankenstandsdaten zu fördern.


In der Broschüre werden schließlich positive Modelle dargestellt wie die Gesundheit im Betrieb gefördert werden kann. Wichtig dabei ist nicht nur ein vertraulicher Umgang mit den Krankenstandsdaten, sondern auch ein ganzheitlicher Zugang im Unternehmen und die aktive Beteiligung der ArbeitnehmerInnen.
 

Eingeloggten Mitgliedern steht die Broschüre im Download zur Verfügung!

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