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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Gehaltserhöhungen und rahmenrechtliche VerBESSERungen

Die Gehälter im österreichischen Handel steigen um bis zu 3,2 Prozent. Durchschnittlich beträgt die Erhöhung 2,83 Prozent. Die Lehrlingsentschädigungen steigen um durchschnittlich 8 Prozent. Zusätzlich konnten im Rahmenrecht des Kollektivvertrages das Recht auf die 4-Tagewoche, auf Altersteilzeit sowie Bildungskarenz vereinbart werden. Die Anrechnung von Karenzzeiten wird künftig im Ausmaß von 24 Monaten auf dienstzeitenabhängige Ansprüche umgesetzt.


Nachdem die Verhandlungen im Metallgewerbe mehrmals vor dem Abbruch standen, gelang es schlussendlich doch noch einen Abschluss zu erzielen. Die IST und KV Gehälter steigen um bis zu 3,3%. Um den gleichen Prozentsatz wurden unter anderem auch die Reiseaufwandsentschädigungen angehoben und um bis zu 14% die Lehrlingsentschädigung.


Auch die KV-Verhandlungen in der Mineralölindustrie gestalteten sich schwierig, konnten aber mit einem Plus von 3,4% auf die IST und KV Gehälter, die Lehrlingsentschädigungen und Zulagen erfolgreich abgeschlossen werden. Mit einer Erhöhung von 2,7% wurden auch die Reisekosten und Aufwandsentschädigungen angepasst. Hinzu kommen noch zahlreiche rahmenrechtliche Verbesserungen wie z.B. die verbesserte Anrechnung von Vordienstzeiten zur Erreichung der 6. Urlaubswoche und Verbesserungen bei der Überstundenentlohnung.


Die kaufmännisch-technischen Angestellten bei Austrian Airlines werden 2019 ein Plus von 3,0 Prozent auf die Tabellen und IST-Gehälter sowie Lehrlingsentschädigungen erhalten.


Keine Einigung gab es bisher auch nach der dritten Runde in der Sozialwirtschaft Österreich. Das Angebot der Arbeitgeber ist weit von dem entfernt, was sich die Kolleginnen und Kollegen verdient haben. Erfreulich war, dass die Lehrlingsentschädigungen um 100 Euro pro Lehrjahr erhöhen werden. Unsere Forderungen nach Arbeitszeitverkürzung, Verbesserungen für den geteilten Dienst und bei der Dienstplangestaltung, sowie der 6. Urlaubswoche, gab es von der Arbeitgeberseite nur eine Ablehnung.
Nachdem am 29. Jänner bereits mehrere Aktionen in den Hauptstädten der Bundesländer stattgefunden haben, geht es jetzt darum die KollegInnen in den Betrieben zu informieren. Deshalb finden in vielen Betrieben Betriebsversammlungen statt. Die vierte Kollektivvertragsverhandlung findet am 7. Februar statt.

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