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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Was ist drin im All-In?

Jetzt All-In Vertrag nachrechnen, damit Ihr Gehalt nicht zum Glücksspiel wird!

Seit dem Start vor einem Jahr haben bereits mehr als 50.000 Personen vom
All-in Rechner Gebrauch gemacht und im Zweifelsfall die kompetente Beratung der GPA-djp in Anspruch genommen. Das übertrifft die Erwartungen und bestätigt, dass in diesem Bereich ein absoluter Handlungsbedarf besteht.

>> HINWEIS zur Arbeitszeit bei All-In

Auch bei einer All-in-Vereinbarung dürfen nicht mehr Arbeitssunden geleistet werden, als gesetzlich erlaubt sind, noch darf man bei der Entlohnung unter den kollektivvertraglichen Mindestlohn fallen. In solchen Fällen werden dann entsprechend weniger Überstunden vom vereinbarten Lohn oder Gehalt abgedeckt.

Das heißt die

  • wöchentliche Normalarbeitszeit von höchstens 40h,
  • die tägliche Normalarbeitszeit von grundsätzlich 8h und
  • die Möglichkeit von 5 Überstunden pro Woche bzw. 60 Überstunden im Jahr auf 12 Wochen aufgeteilt, sind weiterhin GÜLTIG.

Die Ausdehnung der Normalarbeitszeit bzw. eine flexible Arbeitszeitregelung und deren Ausgestaltung, ist von wenigen Ausnahmen, den Kollektivverträgen (und Betriebsvereinbarungen) vorbehalten.
 

Nach OLG Entscheidung, unzulässige Überstunden sind gesondert zu vergüten!

Nach einem Entscheid des Oberlandesgerichtes Wien (vom 28.9.2016) wird festgehalten, dass auch im Zweifel nur legale Überstunden mit dem Pauschalentgelt abgedeckt sind. Schränkt die Vereinbarung die zu leistenden Überstunden (explizit oder schlüssig) auf die zulässigen ein, sind nur diese abgedeckt und die unzulässigen Überstunden gesondert zu vergüten, selbst wenn das Pauschale auch für Letztere hoch genug ist.
Laut dem Urteil wäre es aber trotzdem möglich auch unzulässige Mehrleistungen in das Pauschalentgelt einzubeziehen, Voraussetzung dafür wäre aber die ausdrückliche Vereinbarung von beiden Seiten.

 

Aktualisierte Broschüre hier oder in Print unter: interesse@gpa-djp.at

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