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GPA-djp
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Südwind Straßenfest 2014 in Wien

Interkulturelles Begegnen und Feiern mit Weltmusik, Kulturprogramm, Kunsthandwerk sowie Essen und Trinken aus Afrika, Asien und Lateinamerika

Das Südwind Straßenfest wird seit 1984 vom Verein Südwind Entwicklungspolitik durchgeführt.
Auch am diesjährigen Südwind Straßenfest im Alten AKH luden mehr als 90 entwicklungspolitische Organisationen, Initiativen und Solidaritätsgruppen zum Austausch,
Kennenlernen verschiedenster Kulturen und Erleben ein und stellten ihre Arbeit vor.

Auf den mehr als 90 Informations- und Gastroständen wurde mit kulinarischen Spezialitäten, Workshops, Beratungsangeboten und viel Live-Musik aus Afrika, Asien und Lateinamerika für ein multikulturelles Feiern gesorgt. Zahlreiche österreichische und internationale entwicklungspolitische Organisationen, NGOs, Initiativen und Solidaritätsgruppen stellten ihre Projekte vor. .Über 4000 interessierte BesucherInnen nutzten die Gelegenheit um neue Projekte kennenzulernen, sich zu vernetzen und gemeinsam zu feiern.
Auch unsere  IG Migration der GPA-djp war mit einem Stand und ihrem Angebot vertreten
Der Stand der GPA-djp war gut besucht. Die Folder der IG Migration in 15 Sprachen fanden viele interessierte AbnehmerInnen,  die auch unser Angebot zu individueller Beratung nutzten.
Der Großteil der Anfragen und Beratungen umspannte Themen wie Bezahlung, Arbeitszeit, und Aufenthaltsrecht.
Guten Anklang fanden wieder wie letztes Jahr unsere Broschüren "Migration und Demenz" sowie die türkische Ausgabe der GPA-djp Broschüre "Kind und Beruf".
"Auf diesem Straßenfest bietet sich - im wahrsten Sinne des Wortes "auf der Straße" - die Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung mit anderen NGOs und
Initiativen sowie die Möglichkeit unser gewerkschaftliches Angebot direkt zu den Menschen zu bringen.
Ebenso sind wichtige Multiplikatoren und Ansprechpartner an einem Ort vertreten. Daher ist es wichtig hier sichtbar zu sein", sagte Christian Paolo Müller, Vorsitzender der IG Migration

Im Workshop-Bereich konnten BesucherInnen jeden Alters an verschiedensten Aktivitäten teilnehmen, und egal ob bei brasilianischen Kampftänzen
oder kreativen Druckworkshops ging es darum das Verbindende und die gegenseitige Wertschätzung in den Vordergrund zu stellen.

Für musikalische Highlights auf der "Weltbühne" sorgten die Bands MATATU, deren Mitglieder aus sechs Nationen stammen und Salsa, Ska, Reggae und
Swing darbieten, DANZON CUBANO, die aus vier in Wien lebenden kubanischen MusikerInnen besteht und MAJA.

Zudem gab es dieses Jahr eine sogenannte Themenkuppel mit einem besonderen Schwerpunkt auf den Umgang mit Grenzen. Der Begriff „Grenze“ wurde aus den verschiedensten Blickwinkeln betrachtet und erfahren. Die Themenkuppel als Ort der Interaktion bot z.B. die Gelegenheit Theater mit dem PROSA-Projekt Schule für alle zu erleben, sich an Diskussionskreisen zum Thema zu beteiligen, gemeinsam sprachliche Grenzen zu überwinden oder bei einem Projekt vom AAI – Afroasiatischen Institut und Workshops und Kunstprojekten aktiv zu werden.

Die Veranstalter waren darüber hinaus bemüht, das Festival umweltschonend auszurichten und richteten das Straßenfest heuer erstmals als Ökoevent aus, mit einem Schwerpunkt auf nachhaltige Beschaffung und Entsorgung.

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