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Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier

Soziales in Niederösterreich

Mobiler Bus des Soogut Markts Waldviertel wurde mit Jahresende eingestellt
Mit dem mobilen Bus des Soogut Markts wurde nicht mobilen KundInnen aus der Region die Möglichkeit gegeben günstig Lebensmittel zu erwerben. Aufgrund der weitreichenden Kürzungen bei Förderungen des Arbeitsmarktservice (AMS) musste er jedoch eingestellt werden. Trotz aller Bemühungen konnten die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen, ohne das gekündigte Personal, den Betrieb nicht aufrechterhalten. Derzeit werden verschiedene Varianten geprüft, die Versorgung zumindest eingeschränkt wiederaufzunehmen. Der Soogut Markt mit Second Hand Boutique in Heidenreichstein ist jedoch nach wie vor geöffnet und hat seine Öffnungszeiten sogar ausgeweitet.

Grundeinkommensprojekt "Sinnvoll tätig sein" wird ausgewertet
Arbeitssuchende Menschen bekommen seit 2012 die Möglichkeit, bei einem Verein, einer Institution oder öffentlichen Einrichtung sechs Monate lang, einer Tätigkeit ihrer Wahl und Fähigkeiten entsprechend nachzugehen. Die Ergebnisse der Auswertung werden in einem Buch zusammengefasst und voraussichtlich im Juni von der Betriebsseelsorge Oberes Waldviertel präsentiert (www.bsowv.at).  Ein erstaunliches Ergebnis kann jedoch schon vorab verraten werden – Rund ein Drittel der teilnehmenden langzeitarbeitslosen Menschen hat über das Projekt einen Arbeitsplatz gefunden oder eine Ausbildung begonnen.

Kampagne „Christlich geht anders“
Der Beschluss der neuen Sozialhilfe durch die Bundesregierung sorgt für große Verunsicherung bei den betroffenen Menschen. Die Initiative "Christlich geht anders" versucht solidarische Antworten auf die sozialen Fragen zu finden. Sie will soziale Gerechtigkeit als Ziel ins Zentrum gesellschaftspolitischer Debatten rücken. Darüber hinaus möchte sie mit diversen Aktivitäten auch darauf aufmerksam machen, dass gerade in Zeiten sozialer Not von immer mehr Menschen Nächstenliebe auch politisches Engagement erfordert.

In der Not kompetente Partner müssen ihre Tore schließen
Der Landesrat für Asylangelegenheiten hat sogenannte Monopolträger für Bildung und Unterkünfte in Niederösterreich definiert. In der Flüchtlingshilfe langjährig aktive Vereine und Privatpersonen mussten daraufhin Einrichtungen schließen, teilweise Insolvenz/Konkurs anmelden und hunderte MitarbeiterInnen entlassen. Vielen muttersprachigen MitarbeiterInnen fällt es nun schwer wieder in der Arbeitswelt Fuß fassen. Teilweise haben sie auch keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld. Dadurch steigt der Druck ihre Familien zu versorgen massiv, während sie gleichzeitig die Bedingungen der Arbeitsbewilligung einhalten müssen.

Weiterbildungszentren, aber keine Krisenplätze, für Jugendliche
Erfreulicherweise werden aktuell einige Maßnahmen für Jugendliche in Form von Weiterbildungszentren, verschiedenen Modellen der Lehre und Therapiemöglichkeiten gesetzt. Leider fehlen immer noch Krisenplätze beziehungsweise Kriseninstitute für Minderjähre mit Behinderung – hier gibt es derzeit keine Angebote.

 

Ein Beitrag von IG Social Bundesausschussmitglied Bianca Bedliwy und Barbara Körner

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