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Der Bundesausschuss der IG Social


SCHACHT Selma
Vorsitzende
Beruf: Diplomierte Sozialarbeiterin, Freizeitpädagogin
Meine Ziele/mein Beitrag:
• Schon bisher ist der Druck auf uns Beschäftigte im Sozial- und Gesundheitsbereich ständig gestiegen, egal welche Partei die Regierungen auf Bundes- und Landesebene oder die Geschäftsführungen unserer Betriebe stellt. Durch Schwarz-Blau werden diese Angriffe nun noch extremer, und wir müssen hier auch als IG Social und im Bündnis mit anderen unseren konsequenten Widerstand entgegensetzen!
• Es wird an allen Ecken und Enden gespart: Die öffentliche Hand stellt zu wenig Ressourcen zur Verfügung. Der Kampf um mehr Geld, Zeit und Personal muss von den Gewerkschaften viel vehementer als bisher geführt werden: In und außerhalb der GPA-djp und des ÖGB müssen wir uns dafür stark machen. Alle KollegInnen in den sozialen Berufen müssen unterstützt werden, damit die (Selbst-)Ausbeutung abgestellt wird und die zustehenden Rechte gewährt und auch eingefordert werden!
• Ich stehe dafür, dass wir gemeinsam gegen den regressiven Trend in der Gesellschaft unsere Kraft für ein fortschrittliches Sozial- und Gesundheitssystem, mit guten Arbeitsbedingungen, konsequent einsetzen!

 

WEBER Felix
Delegierter zum Bundesvorstand / Stv. Vorsitzender
Beruf: Sozialarbeiter/ Stv. Betriebsratsvorsitzender
Meine Ziele/mein Beitrag:
 Unter den geänderten politischen Bedingungen ist gewerkschaftliches Engagement besonders wesentlich, damit der Erhalt unseres Kollektivvertragssystems und der ArbeitnehmerInnenschutz gesichert werden. Durch ein starkes Gegengewicht zur aktuellen Regierung, durch Gewerkschaften und zivilgesellschaftliche Vernetzung, kann uns das gemeinsam gelingen.
 Im Sozialbereich gilt es in den nächsten Jahren Richtung faire Bezahlung und verbesserte Arbeitsbedingungen zu gehen. Wir leisten mit unserer Arbeit einen wesentlichen Beitrag in unserer Gesellschaft. Das muss sich im Sinne der Arbeitsplatzbewertung auch in unseren Gehaltsschemen widerspiegeln.
 Der mit meiner Beteiligung 2016 neu verhandelte NEUSTART-KV hat, was Entlohnung und viele Bereiche des Rahmenrechts anbelangt, weiterhin Vorbildwirkung. Nun liegt es an uns in der Gewerkschaft, auch in anderen Bereichen der Branche (Altenarbeit, Behindertenarbeit, Pflege, Soziale Arbeit) nachzuziehen. Die Bemühungen des Verhandlungsteams des SWÖ-KV möchte ich diesbezüglich gerne unterstützen und Akzente setzen.

 

MAGNUS Axel
Stellvertreter zum Bundesvorstand / 2. Stv. Vorsitzender
Beruf: Sozialwissenschafter / Betriebsratsvorsitzender
Meine Ziele/mein Beitrag:
Nach bereits einigen Perioden im Bundesausschuss der IG Social haben sich die Rahmenbedingungen für unsere Arbeit mit dem Antritt der schwarzblauen Bundesregierung grundlegend verändert. Sozialabbau an allen Ecken und Enden wird die nächsten Jahre prägen. Nur gemeinsam können wir dem etwas entgegenhalten, weswegen ich mich besonders dafür einsetzen werde, dass wir den Angriffen der Politik auf unsere Arbeits- und Lebensbedingungen sowie die Qualität unserer Arbeit für unsere KlientInnen aktiv entgegentreten.

 

Mag. LEITNER Susanne, MA
Frauenbeauftragte
Beruf: Gesundheits- und Sozialmanagement
Meine Ziele/mein Beitrag:
Gesundheits- und Sozialarbeit wird auch im Zeitalter der Digitalisierung einen wichtigen Stellenwert in unserer Gesellschaft haben. Digitalisierung im Gesundheits- und Sozialbereich kann nachhaltig positiv oder nachhaltig negativ gestaltet werden.
 Wir sagen Nein zur totalen digitalen Überwachung und Kontrolle unserer Arbeit
 Wir sagen Finger weg von unseren persönlichen Daten
 Wir fordern unsere Arbeitsgeber dazu auf, ihre digitale Verantwortung zu leben!
 Digitalisierung nur dann, wenn Sinn und Nutzen für jeden Einzelnen erkennbar ist!

 

SCHUSS Margit
Stv. Frauenbeauftragte
Beruf: Flüchtlingsregionalbetreuerin
Meine Ziele/mein Beitrag:
Ein gesundes Arbeitsfeld schaffen, verpflichtende BGM – Einführung in den Betrieben. Bekämpfung des Präsentismus – dies ist gerade im Sozialbereich weit verbreitet - da es unter anderem oft keine adäquate Vertretungsregelung gibt.
 Burnout und Mobbingberatung: Zugang für MA erleichtern.
 Gesunde Arbeitsplätze schaffen – Führungsverhalten!
 Faire Bezahlung in allen Bereichen

 

BEDLIWY Bianca
Mitglied
Beruf: Angestellte in der Projektleitung / Sozialpädagogin
Meine Ziele/mein Beitrag:
Ich bin Sozialpädagogin und im Asyl- und Bildungsbereich in NÖ tätig. Dies sind zwei Bereiche, die unter der Regierung leiden und viele Arbeitsplätze plötzlich ausradiert werden. Soziale Arbeit muss mehr wert sein - machen wir uns gemeinsam stark!

 

KÖRNER Barbara
Mitglied
Beruf: Kaufm. Angestellte im sozialen Umfeld, Projektkoordinatorin
Meine Ziele/mein Beitrag:
Ich möchte mich gerne für die Anliegen der im sozialen Bereich Beschäftigten einsetzen,
besonders interessiert mich die Mitarbeit und das Inizieren neuer Projekte und denke, dass ich meine beruflichen Erfahrungen aus dem Waldviertel da sehr gut einbringen kann. Der Solgan „Gute Arbeit braucht gute Bedingungen“ spricht mich besonders an, da vor allem die
psychischen Anforderungen an die Beschäftigten in sozialen Berufen sehr hoch sind.
Seit September besuche ich mit großem Interesse die Gewerkschaftsschule in Waidhofen an
der Thaya.

 

KORNHÄUSEL Michael
Mitglied
Beruf: Fachsozialbetreuer
Meine Ziele/mein Beitrag:
Weiterentwicklung von Maßnahmen für eine generationengerechte und gesunde Arbeitswelt im Sozial- und Gesundheitsbereich:

• Stress- und Burnoutprävention
• mehr Wertschätzung und Verbesserung des Image dieser Berufsgruppe
• 35 Std Woche bei gleichbleibendem Gehalt, mit mehr Personal keine Arbeitsverdichtung (Finanzierbarkeit ist möglich und der Nutzen für unser Gesundheitssystem groß)
• Unterstützung bei der Einführung von Gesundheitsinitiativen im Unternehmen
• Förderung der Zusammenarbeit junger und älterer MitarbeiterInnen

 

LANDAUER Susanna
Mitglied
Beruf: Sozialarbeiterin
Meine Ziele/mein Beitrag:
Ich war in den vergangenen Jahren einerseits als Sozialarbeiterin in unterschiedlichen Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe und in einem Frauenhaus tätig, andererseits habe ich mehrere Jahre im Ausland gelebt und gearbeitet. Die dortigen Erfahrungen unter Bedingungen eines schwach entwickelten oder nicht vorhandenen Sozialstaates machen mich sicher, dass eine starke Interessensvertretung der ArbeitnehmerInnen nicht nur für diese selbst sondern auch gesamtgesellschaftlich unverzichtbar ist.
In besonderem Ausmaß gilt das für uns Beschäftigte im Sozialbereich. Die so häufig geäußerte Wertschätzung muss sich endlich auch materiell niederschlagen und kann sich nicht ständig nur in Phrasen erschöpfen. Eine Arbeitszeitverkürzung auf 35 Wochenstunden bei vollem Lohn- und Personalausgleich ist dabei nur ein erster, wichtiger Schritt. Nich nur für uns selbst sondern auch im Interesse unserer KlientInnen kämpfen wir für angemessene Arbeitsbedingungen. Denn ausgebrannte und überlastete Beschäftigte im Sozialbereich bringen niemand etwas.

 

ZANGERL Belinda
Mitglied
Beruf: Jugendarbeiterin
Meine Ziele/mein Beitrag:
Soziales verliert immer mehr ökonomischen Wert und die neue schwarzblaue Regierung treibt den sozialen Kahlschlag auf die Spitze. Wir brauchen mehr Gewichtung von sozialen Anliegen anstatt gesellschaftlicher Spaltung. Dazu muss soziale Arbeit endlich auf allen Ebenen aufgewertet werden. Kämpfen wir daher von der Basis aus gemeinsam für bessere Arbeitsbedingungen, um so für die Menschen arbeiten zu können, wie es nötig wäre. Wir betreuen, beraten und geben Hilfe zur Selbsthilfe, fangen wir bei unserer eigenen Arbeitskraft damit an.

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